Brad Binder: Kein Comeback in Jerez, Cardus auf KTM
In Argentinien lockerte sich die Platte, die einen Bruch in Brad Binders linker Speiche fixierte. Der Moto2-Rookie musste erneut operiert werden. Nun steht fest, dass er auch den Jerez-GP verpasst.
Während sein Red Bull KTM-Teamkollege Miguel Oliveira mit Platz 6 in Austin/Texas seinen dritten WM-Rang erfolgreich verteidigte, musste Brad Binder auf den Moto2-WM-Lauf auf dem Circuit of the Americas (COTA) verzichten.
Unmittelbar nach Platz 9 in Argentinien musste sich der Moto3-Weltmeister von 2016 abermals am lädierten rechten Unterarm im "Hospital Universitario Dexeus" in Barcelona operieren lassen. Die Platte in seinem rechten Unterarm musste ersetzt werden, sie hatte sich im Warm-up in Argentinien gelockert.
In Texas wurde Binder von KTM-Testfahrer Ricard "Ricky" Cardús ersetzt, der Spanier schaffte den 14. Platz.
Und da inzwischen feststeht, dass Binder auch in Jerez am 13./14. Mai nicht auf die Moto2-KTM steigen kann, wird Cardús auch beim GP von Spanien um Punkte fighten dürfen. "Ja, wir lassen Cardús auch in Jerez fahren", verriet Red Bull KTM-Teambesitzer Aki Ajo am Sonntagnachmittag gegenüber SPEEDWEEK.com, nachdem sein Landsmann Valtteri Bottas im Mercedes in Sotschi bei seinem 80. Fomel-1-WM-Lauf erstmals gewonnen hatte.
Binder hatte sich bei einem Teststurz am 21. November in Valencia verletzt, er war im Januar neuerlich operiert worden und hatte deshalb den ersten Moto2-Test im Februar verpasst.
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