Losail, Moto3 Zeittraining: Nach üblem FP1-Crash, Bestzeit für Champ Quiles
Unter Flutlicht lieferten sich Maximo Quiles und David Almansa im Moto3-Zeittraining lange ein Bestzeiten-Duell. Während der Moto3-Champ als Schnellster ins Q2 fuhr, patzten beide KTM-Ajo-Youngster.
Schon vor dem wichtigen Zeittraining hatten die Piloten der Moto3 reichlich Staub aufgewirbelt. Allen voran Klassen-Primus Maximo Quiles. Der Aspar-Pilot und noch frischer Moto3-Champion hatte zunächst das FP1 dominiert, war dann aber in seiner letzten Runde heftig von KTM in CF Moto-Farben geflogen. Erwischt hatte es auch einen anderen spanischen Siegfahrer. David Munoz aus der deutschen Intact-Team kam keine drei Runden weit.
Während Quiles und Munoz die Abflüge verdauen konnten und jetzt unter Flutlicht ins Zeittraining starten konnten, musste der im FP1 ebenfalls gestürzte Matteo Bertelle mit einer gebrochenen Hand aussetzen. Mit auf die Strecke für den Kampf um die 14 Q2-Tickets ging auch ein Debütant. Der Südafrikaner Kgopotso Mononyane ersetzt in Katar den verletzten Neuseeländer Cormach Buchanan.
Nach den ersten zehn Minuten war das Zeittraining in den Händen asiatischer Youngster. Veda Pratama vor Hakim Danish und Zen Mitani. Dann übernahm an der Spitze Qualifying-Spezialist David Almansa. Der Intact-GP-Pilot drehte mehrere Runden mit Bestzeit und war nach der ersten Welle die Referenz – 2:04,374 min für Almansa.
Keine fünf Minuten später war es der KTM-Pilot mit der Nummer 22 nur noch Dritter. Hakim Danish und Quiles hatten die Bestzeit um eine Hundertstel unterboten. Sichtlich angeschlagen schien David Munoz. Zur Hälfte der 35-Minuten-Session lag der Spanier direkt vor Leo Rammerstorfer auf Platz 22. Derweil hatte mit Honda-Pilot Joel Kelso der fünfte Pilot die Führung übernommen. Dahinter jetzt KTM-Ajo-Pilot Alvaro Carpe vor Danish, Quiles und dem WM-Zweiten, David Almansa.
Das Finale der Session bot viel Spannung, denn auf dem Losail-Circuit rangierten die Top-14 lange binnen 0,6 s. Los ging es mit Attacken der WM-Chefs. Quiles kam auf 2:04,4 min., dann toppte Almansa die Konkurrenz. Der Intact-Pilot umrundete den Wüstenkurs in 2:03,372 min. Was Quiles nicht auf sich sitzen ließ – die Nummer 28 fuhr nochmals zwei Zehntel schneller. Derweil hatten sich Danish und Pratama vor Kelso auf 3 und 4 geschoben. Doch Platz 3 wurde nochmals frisch vergeben – an den starken David Munoz.
Bester Rookie nach dem Zeittraining war Rico Salmela. Der Finne aus der französischen Tech3-Mannschaft zog als Sechster direkt in Q2 ein. Während Maximo Quiles vor Almansa als Schnellster abschloss, großer Frust bei Red Bull KTM Ajo. Beide Asse, Alvaro Carpe und Brian Uriarte, müssen am Samstag ins Q1. Schlecht lief es auch für den Österreicher im Feld – Platz 23 für Leo Rammerstorfer mit zwei Sekunden Rückstand.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach




