MotoGP, FP1: Marc Marquez und Marco Bezzecchi in eigener Liga – Martin 5.
Im FP1 in Katar fuhr Marc Marquez die Bestzeit. Eine Zehntelsekunde dahinter folgte Marco Bezzecchi auf Rang 2. Di Giannantonio mit Respektabstand auf Platz 3. Martin hielt durch und wurde Fünfter.
Das MotoGP-Startfeld in Katar ist überschaubar. Nach dem Yamaha-Rückzug fehlen an diesem Wochenende Fabio Quartararo, Alex Rins, Jack Miller und Testfahrer Augusto Fernandez. Alex Marquez musste sich in dieser Woche an Schulter und Hand operieren lassen. Für ihn greift in der Wüste von Doha Superbike-Ass Iker Lecuona an die Stummel der hellblauen Ducati. Gresini-Stammfahrer Fermin Aldeguer hingegen gibt in Katar sein Comeback. Honda-Pilot Joan Mir fehlt erneut krankheitsbedingt. Aus diesem Grund hat HRC Superbiker Jake Dixon nachnominiert. Der Brite tritt an der Seite von Luca Marini im Werksteam von Honda an.
Aprilia-Ass Jorge Martin versucht es in Doha nochmal mit gebrochenem Handgelenk. Mit 44 Punkten Rückstand auf Marc Marquez (Ducati Lenovo) hat der «Martinator» noch Chancen auf den WM-Titel – das ist auch der Grund, weshalb er sich die Reise nach Doha angetan hat. Apropos Bruch: Auch Trackhouse-Pilot Raul Fernandez, der zuletzt in Malaysia nach dem FP1 das Handtuch werfen musste, steht an diesem Wochenende mit seinem lädierten rechten Zeigefinger wieder an der Startlinie.
Am Freitagnachmittag fand in Katar das 45-minütige FP1 statt. Zum Start des ersten freien Trainings hatte sich die Luft über dem Lusail International Circuit auf 33 Grad Celsius aufgeheizt.
Nach fünf Minuten stürzte Honda-Ersatzmann Jake Dixon in Kurve 15 – es war ein miserabler Start in sein MotoGP-Wochenende. In seiner Box hatte Dixon Haudegen Cal Crutchlow als «Berater» an seiner Seite. Nach zehn Minuten führte Marco Bezzecchi die Zeitenliste in 1:52,655 min an. Marc Marquez, Pecco Bagnaia, Jorge Martin und Fermin Aldeguer komplettierten die Top-5. Sechster war KTM-Ass Pedro Acosta. Brad Binder stürzte in Kurve 7. Er blieb unverletzt.
Martin hatte seinen ersten Stint mit drei aufeinanderfolgenden Runden absolviert. Er machte einen deutlich besseren Eindruck als noch vor einer Woche in Malaysia – das bestätigte auch Aprilia-Teammanager Paolo Bonora während der Session gegenüber den Kollegen von motogp.com.
Diogo Moreira (LCR Honda) verbesserte sich auf Position 5. Luca Marini war neuer Sechster. Die Top-5 zur Hälfte der 45-minütigen Session: Bezzecchi, Marquez, Bagnaia, Martin und Moreira.
Bezzecchi verbesserte seine Bestzeit auf 1:52,532 min. Zum Vergleich: Den MotoGP-Rundenrekord in Doha hatte Marc Marquez (Ducati Lenovo) 2025 in 1:50,499 min aufgestellt.
19 Minuten vor dem Ende fuhr Marc Marquez in 1:52,379 min eine neue Bestzeit. Ai Ogura verbesserte sich auf Rang 5.
Zwei Minuten später verbesserte «Bez» seine Bestzeit auf 1:52,393 min. Der Italiener und MM93 waren bislang die Einzigen, die unter 1:53 min blieben. Bagnaia hatte als Dritter bereits 0,7 sec Rückstand auf den Führenden. Acosta verbesserte sich auf Rang 4, Di Giannantonio war neuer Fünfter.
Kurze Zeit später legte Martin nach – er fuhr eine 1:53,063 min und war damit Dritter. Zwölf Minuten vor dem Ende hatte der Weltmeister von 2024 elf Runden absolviert.
Die Reihenfolge zehn Minuten vor dem Ende: Marquez, Bezzecchi, Martin, Bagnaia, Acosta, Di Giannantonio, Ogura, Fernandez, Aldeguer und Moreira. Dixon war mit 3,545 sec Rückstand Letzter.
Fünf Minuten vor Schluss nahm Martin wieder Platz auf seiner RS-GP – so wie alle anderen MotoGP-Piloten.
Mit drei Minuten auf der Uhr fuhr Acosta in 1:52,955 min die drittschnellste Zeit. Kurz danach verbesserte Marquez seine Bestzeit auf 1:52,278 min. «Diggia» verbesserte sich auf Platz 3 (1:52,691 min).
Kurz vor dem Ende musste Pedro Acosta seine KTM aufgrund eines technischen Problems am Streckenrand abstellen.
An die Zeit von Marc Marquez kam niemand mehr heran. Bezzecchi, Di Giannantonio, Acosta, Martin, Bagnaia, Fernandez, Marini, Morbidelli und Zarco komplettierten die Top-10. Jake Dixon belegte mit 3,148 sec Rückstand den letzten Platz.
Die Zeitabstände waren groß. Di Giannantonio hatte als Dritter über vier Zehntelsekunden Rückstand. Nur die Top-8 lagen innerhalb von einer Sekunde.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach




