Nächster Rückschlag: Tim Gajser (Yamaha) sagt MXoN in Ernée ab
Tim Gajser (Yamaha) wird in diesem Jahr wegen seiner in Arnheim zugezogenen Rippenverletzung nicht am Motocross der Nationen in Ernée teilnehmen. Nun wurde Lukas Osek (Honda) nachnominiert.
Die Saison neigt sich dem Ende zu und die Verletztenliste steigt weiter an. Nachdem Yamaha-Werksfahrer Tim Gajser seine Saison schon nach dem Türkei-Grand-Prix für beendet erklärt hatte, war zu befürchten, dass der slowenische Superstar auch nicht zum Motocross der Nationen am 4. Oktober in Ernée antreten kann. Tim Gajser zog sich beim MXGP der Niederlande in Arnheim Rippenverletzungen zu. Beim anschließenden Türkei-GP fuhr er trotz zunehmender Schmerzen weiter, dabei wurde die Verletzung verschlimmert. Eine anschließende Untersuchung führte zur Entscheidung, die Saison vorzeitig zu beenden.
2025 auf Platz 5
Team Slowenien hatte das MXoN im vergangenen Jahr in der Besetzung Gajser, Pancar und Peklaj auf einem guten 5. Platz beendet und besonders Jan Pancar (KTM) konnte mit einem 3. Platz im zweiten Rennen überzeugen.
Lukas Osek wurde nominiert
Lukas Osek wurde nun als dritter Fahrer nachnominiert. «Trotz der angespannten Lage hat die slowenische Föderation beschlossen, dass Slowenien am MXoN teilnehmen wird», erklärte Teammanager Sascha Kragelj. «Für jüngere Fahrer stellt der MXoN eine einzigartige Chance dar, wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln, an der Seite der weltbesten Fahrer anzutreten und die Atmosphäre und den Druck einer der wichtigsten Veranstaltungen im internationalen Motocross zu erleben. Diese Erfahrungen sind für ihre langfristige Entwicklung äußerst wichtig und können dazu beitragen, sie auf zukünftige Herausforderungen auf höchstem Niveau des Sports vorzubereiten. Für die AMZS geht es beim MXoN daher nicht nur um das Ergebnis, sondern auch darum, in die Zukunft des slowenischen Motocross zu investieren und Möglichkeiten für die nächste Fahrergeneration zu schaffen, sich zu Spitzenkonkurrenten zu entwickeln.»
Die Ziele Sloweniens
«Lukas führt derzeit die Meisterschaft der Offenen Klasse in Slowenien an, weshalb ich mich für ihn entschieden habe», erklärte Kragelj weiter. «Fakt ist jedoch, dass Tim Gajser unersetzlich ist, und dies wird sich sicherlich auf das Ergebnis der slowenischen Mannschaft auswirken. Trotzdem bleiben wir positiv und fahren mit einem jungen Team nach Ernée, um neue Erfahrungen zu sammeln.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach