Der Slowenische Motocross-GP-Weltmeister Tim Gajser hat seine Wurzeln nicht vergessen und bemüht sich immer wieder rührend um Jugendliche und bedürftige Familien.
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Nach seiner Verletzung vom Super-Motocross auf Schalke ist Tim Gajser längst wieder fit, was er mit einem Sieg über Romain Febvre beim Supercross von Arnheim beweisen konnte. Bei der FIM-Gala in Berlin absolvierte der 20 Jahre alte Slowene seinen letzten großen internationalen Auftritt im Kalenderjahr 2016. Nach der Medaillen-Zeremonie gab es dort auch einen Fototermin mit MotoGP-Champion Marc Márquez, den Gajser in der abgelaufenen Saison bereits an einem Rennwochenende besucht hatte.
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Zu Hause in Slowenien ist Gajser trotz dichtem Terminkalender immer wieder im Charity-Einsatz, zuletzt auch in Zusammenarbeit mit einem Radio-Sender. In der Rolle als Vorbilder für die Jugend fungierten Vater Bogomir und Tim – die beide tief gläubig sind und das auch an der Rennstrecke zeigen – sogar als Star-Paten bei einer großen Firmung. Der zweifache Weltmeister lässt zudem immer wieder Ausrüstungsgegenstände versteigern. Beim Jahresabschlussfest seines Fanclubs spendete er zuletzt selbst einen namhaften Betrag für insgesamt drei bedürftige Familien, der Fanclub sammelte fleißig mit. Auch die Medien haben seinen Unterhaltungswert längst erkannt. In Erinnerung bleibt vor allem ein Auftritt der Gajsers in den Sportnachrichten der slowenischen TV-Tagesnachrichten, in denen Vater Bogo viele Details verriet und aus dem Nähkästchen plauderte. Für Lacher sorgte er mit der Aussage, Tim würde sowohl die AMA-SX-Serie als auch die Motocross-WM bestreiten, wenn die Verantwortlichen die jeweiligen Renn-Kalender darauf ausrichten würden.
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