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Der chinesische Hersteller ZX Moto bringt Motocross-Motorrad auf den Markt

Die chinesische Marke ZX Moto ist dem gut informierten SPEEDWEEK-Leser bekannt durch fünf Laufsiege in der aktuellen Supersport-WM. Nun stellt ZX Moto sein erstes Motocross-Motorrad vor, die MX250.

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Zur Erinnerung: Aktuell liegt der Franzose Valentin Debise auf dem zweiten Zwischenrang der Supersport-WM. Sein Motorrad: Die ZX Moto 820RR-R mit Dreizylinder-Reihenmotor. Bereits jetzt ein sensationeller Erfolg für ein Sportmotorrad im ersten Einsatzjahr.

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Hinter diesem Erfolg steht der Chinese Zhang Xue, Gründer und ehemaliger CEO von Kove. Nach seinem überraschenden Ausscheiden bei Kove Ende Februar 2024 fackelte Xue nicht lange, sondern gründete sogleich ZX Moto. Etwas mehr als zwei Jahre später ist ZX Moto die erste chinesische Marke, die Rennen zur Supersport-WM gewinnen konnte.

Und schon folgt der nächste Schritt: Mit der ersten Motocross-Maschine der erst kurzen Firmengeschichte, schlicht MX250 genannt, erfolgt schon die Expansion in die Offroad-Motorradwelt. Auf dem Heimmarkt ist die ZX Moto MX250 etwa halb so teuer wie ein Motocross-Motorrad mit 250er Viertaktmotor einer etablierten Marke.

Nach der fast kommentarlosen Präsentation an der Motorradmesse Mailand im vergangenen Herbst gibt ZX Moto nun Daten bekannt. Etliche Angaben entsprechen jenen der Kove MX250. Eine Spitzenleistung von 40 PS bei 12.500/min und ein Drehmoment von 27 Nm bei 9500/min werden verraten. Die meisten Hersteller geben für ihre Motocross-Motorräder keine Leistungsdaten bekannt, doch anhand von Prüfstandläufen traut sich ihr SPEEDWEEK-Autor die Aussage zu, dass die ZX Moto in Sachen Motorperformance auf der Höhe der Konkurrenz ist – sofern die Werksangaben stimmen.

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Mit 79 x 51 mm Bohrung x Hub entspricht die Auslegung dem Motor der Honda CRF250R oder der Kove MX250. Weiter verrät ZX Moto die Verwendung von Titanventilen und einer Bosch-Einspritzung mit zwei Einspritzdüsen.

Während die japanischen Hersteller Alurahmen verwenden, folgt ZX Moto dem Beispiel von KTM (und Kove) und verwendet einen Stahlrahmen. Sofern die angegebenen 102 kg zutreffen, ergibt sich daraus kein Gewichtsnachteil. Die einstellbaren Federelemente liefert KYB, mit Federwegen von 305 mm vorne und hinten. Die Scheibenbremsen messen branchenübliche 260/240 mm.

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In China kostet die MX250 31.800 Yuan, was rund 3770 € entspricht. Selbst wenn sich dieser Preis durch einen Import nach Europa durch Transportkosten, Zölle und Mehrwertsteuern erhöhen wird, so nehmen wir doch an, dass sich der schlaue Fuchs am Preis der Kove MX250 orientieren wird. Diese ist in Deutschland bereits erhältlich zum Preis von 6490 €.

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