Ruta 40: Dünen, Schotter und Schnee auf Etappe 3 – Daniel Sanders siegt
Die dritte Etappe markierte die Halbzeit der Desafio Ruta 40 und führte die Teilnehmer auf 2700 Meter Höhe. Es gab Bedingungen, die auch Etappensieger Daniel Sanders (KTM) zuvor nie gesehen hat.
San Rafael war der Ausgangs- und Zielpunkt der dritten Etappe der Desafio Ruta 40. Die Schleife führte über 575 km, wovon 409 km als gezeitete Wertung zurückzulegen waren. Die Dünen von Nihuil standen im Mittelpunkt des Renntages.
Eine weitere Schwierigkeit: Die Route führte auf eine Höhe von bis zu 2715 Metern, was sich auf die Leistungsfähigkeit von Mensch und Motorrad auswirkte. Dünen, Schnee, schnelle Straßen, ausgetrocknete Flussbetten, spektakuläre Kurven – die Route hatte viele Facetten.
Keine Schwierigkeiten mit dem Terrain hatten die Red Bull KTM-Piloten Daniel Sanders und Luciano Benavides. Während der Argentinier ab Kilometer 69 mit den schnellsten Zwischenzeiten glänzte, behauptete der Australier dank Zeitgutschriften für das Eröffnen der Route bis zum Ziel die Führung. Benavides fuhr in 4:17:27 Stunden zwar die schnellste Zeit, doch unter Berücksichtigung eines Bonus von 2:50 min ging der Etappensieg erneut an Sanders.
Daniel Sanders sah erstmals Eis auf Sand
«Es war eine lange Etappe», stöhnte Sanders. «Wir wussten, dass uns heute eine harte Aufgabe bevorstehen würde, besonders mit einem neuen Dünenabschnitt in einem neuen Land. Jede Wüste ist etwas anders, aber diese hier war wirklich anspruchsvoll. Die Dünen waren dicht bewachsen, und es gab einige sehr unwegsame Abschnitte mit Gras und Büschen. Die Navigation war schwierig, und es war tatsächlich cool, weil ich noch nie zuvor Eis auf dem Sand gesehen hatte. Es lag auch etwas Schnee.»
Hinder dem KTM-Duo folgte das Honda-Quartett Tosha Schareina, Skyler Howes, Ricky Brabec und Adrien van Beveren.
Komfortable Gesamtführung von Daniel Sanders (KTM)
In der Gesamtwertung baute Sanders seinen Vorsprung auf 13 min auf Schareina und 16 min auf Benavides aus.
Während Hero-Neuzugang Michael Docherty auf Etappe 2 aufgeben musste, brachte Ross Branch des beste indische Motorrad auf Platz 8 ins Ziel. Dieselbe Position hat der Botswana auch in der Gesamtwertung, allerdings mit bereits 38 min Rückstand.
Die Rally2-Wertung auf Etappe 3 gewann Honda-Ass Martim Ventura, der auch die Gesamtführung anführt.
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