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John Hopkins: Redeverbot von Kawasaki
John Hopkins darf die Frage, ob er auch im Kawasaki-Nachfolge-Team Hayate erwünscht war, nicht beantworten.
MotoGP 800 ccm
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Er habe nach dem Rückzug des Kawasaki-Werksteams keine Möglichkeit gehabt, einen anderen Platz in der MotoGP-WM ergattern, erklärte der 25-jährige Kalifornier John Hopkins. "Alle Teams waren besetzt. Und wegen der Finanzkrise fand sich auch kein Hersteller, der ein zusätzliches Motorrad ins Startfeld schieben wollte", bedauert Hopkins, der unterdessen bei Stiggy-Honda für die Superbike-WM unterschrieben hat und bereits beim nächsten WM-Lauf am 5. April in Valencia mit einer Fireblade um Punkte fighten wird.
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Hopkins bekam von Kawasaki eine saftige Abgangsentschädigung. Ausserdem hat er eine Verschwiegenheitsklausel unterschrieben. Er darf nicht darüber sprechen, ob er im Hayate-Team als Teamkollege von Marco Melandri zur Diskussion stand. "Das darf ich nicht kommentieren", hält Hopkins fest. Das hat längst Marco Melandri für ihn getan. "John ging es ums Geld. Ich wollte einfach fahren", gab der Italiener beim Katar-Nachttest zu Protokoll. Das heisst: Hopkins war im Gegensatz zu Melandri nicht bereit, bei Hayate für eine wesentlich verminderte Gage zu anzutreten.
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Erst anfangs März haben sich Hopkins und seine Rechtsanwälte mit Kawasaki über eine Vertragsauflösung geeinigt. "Erst danach konnten wir ernsthaft mit anderen Teams verhandeln", verrät Hopkins.
Spürt er Bitterkeit gegenüber Kawasaki? Hopkins: "Ich konnte nichts gegen den Rückzug tun. Die Sache war ärgerlich. Das MotoGP-Startfeld war schon vorher nicht sehr umfangreich. Natürlich war ich am Anfang verbittert. Aber jetzt haben wir eine Lösung gefunden. Und ich wünsche Kawasaki für die Zukunft alles Gute."
Hopkins versichert, die letzten zwei Monate wären nicht einfach für ihn gewesen. "Ich habe manchmal schlecht geschlafen. Einfach war es nicht", gibt der Amerikaner zu. "Mir wäre es lieber gewesen, wenn ich auch die ersten zwei Superbike-WM-Meetings in Australien und Katar bestreiten hätte können."
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