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Aprilia-Pilot Jorge Martin bestätigte einmal mehr seinen Ruf als Sprint-Spezialist. Hinter Markenkollege Fernandez lief der «Martinator» auf P2 ein. Der Rückstand auf Tabellenführer Bezzecchi schmolz.
Den Grundstein für einen weiteren Karriereerfolg mit Position 2 beim Sprint von Mugello legte Aprilia-Pilot Jorge Martin schon im Qualifying. Von Platz 3 aus konnte sich der Champion von 2024 auf das Wesentliche konzentrieren – schnell fahren. Zwar ließ sich auch Martin beim Anbremsen der ersten Kurve von Marc Marquez überholen, doch die Revanche folgte noch vor Kurve 3.
Danach machte sich die Nummer 89 sofort an die Verfolgung seines Landsmanns und Markenkollegen Raul Fernandez. Doch über die Distanz von elf Runden hieß der Chef dieses Mal Fernandez. In der vorletzten Runde sah das auch Martin ein und akzeptierte mit einem Sekunde Abstand Position 2.
Unglücklich war der «Martinator» nach der Zieldurchfahrt aber nicht. «Ich muss absolut happy sein – und bin es auch. Wir haben das hohe Ziel, immer auf dem Podest zu enden. Solange wir das hinbekommen, ist alles gut. Ich muss Raul ein großes Kompliment machen. Der Sieg ging verdient an ihn.»
Martin weiter: «Natürlich habe ich versucht zu gewinnen. Aber es war von Beginn an ein Abstand da. Es hat viel Energie gekostet, näherzukommen. Es hat dann auch geklappt – aber dann stand ich ein. Drei Runden vor Ende hatte ich Probleme, das Tempo zu halten. Dennoch muss ich der Mannschaft Danke sagen – dass wir zum Sprint auf dieses Niveau gekommen sind, beeindruckt, es zeigt die Qualität, die Aprilia in jeder Hinsicht in der MotoGP dazugewonnen hat.»
Auch wenn die Verschiebungen gering blieben, die WM-Tabelle wurde nach dem siebten Sprint wieder zugespitzt. Nach Platz 2 für Martin, Rang 3 von Di Giannatonio und Position 4 von Bezzecchi rückte das Trio enger zusammen. Martin hat vor dem Großen Preis am Sonntag 12 Punkte Rückstand und könnte damit rechnerisch Mugello als Spitzenreiter der MotoGP verlassen.
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