Superbike WM • Neu
Kolossale Serie: Jetzt hat Nicolo Bulega (Ducati) 100 Punkte Vorsprung
Bei seinem Heimrennen in Aragón musste sich Iker Lecuona im ersten Superbike-Lauf mit Platz 2 zufrieden geben. Der Ducati-Werkspilot erklärt, was sein Teamkollege Nicolò Bulega weiterhin voraus hat.
Seit 13 Rennen fährt Iker Lecuona in der Superbike-WM 2026 zweite Plätze ein, immer hinter seinem Aruba.it Ducati-Teamkollegen Nicolò Bulega. Der Italiener führt nach seinem 16. Sieg im 16. Rennen die Gesamtwertung um bereits 100 Punkte souverän an.
In der Superpole im MotorLand Aragón musste Lecuona anerkennen, dass die Rekordzeit des WM-Leaders von 1:46,836 min außergewöhnlich war. Selbst als Zweiter hatte der Lokalmatador einen Rückstand von 0,5 sec.
«Ich hatte bei meinem letzten Versuch im letzten Sektor etwas Pech im Windschatten mit Balda. Mit meiner Zeit in der Superpole war ich glücklich, wobei Nicolò eine wirklich unglaubliche Runde gefahren ist», stellte Lecuona am Freitagnachmittag in kleiner Journalistenrunde klar.
Auffällig: Im ersten Lauf, als Bulega einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg feierte, büßte Lecuona vor allem in der Anfangsphase Zeit auf seinen Teamkollegen ein, um in den letzten Runde sogar wieder näherzukommen. In Schlagdistanz kam der angehende Vater jedoch zu einem Zeitpunkt.
«Gerade am Anfang mit neuen Reifen war er aber stärker und ich war ein paar Mal in Sturzgefahr. In den ersten Runden musste ich also mehr Risiko eingehen, aber ich wusste, dass es bei nachlassenden Reifen besser werden würde», erklärte der Ducati-Pilot. «Im zweiten Sektor war unsere Pace sehr ähnlich und ich fühlte mich gut auf dem Motorrad. Nicolò mag seinen Vorsprung kontrolliert haben, aber unsere Pace war ziemlich hoch. Was mir wirklich fehlt, sind die ersten Runden. Für Sonntag werden wir uns Gedanken machen, was wir ändern können, um die Front etwas zu verbessern. Grundsätzlich bin ich mit dem Tag aber sehr zufrieden.»
Lecuona weiter: «Auf eine Runde gesehen ist der Unterschied zwischen uns praktisch nichts. Aber auf besonders langen Rennstrecken und über 21 Runden summiert es sich jedoch auf. So oder so bin ich zufrieden, denn wir kommen in kleinen Schritten näher. Wir arbeiten für uns und verbessern uns, auch wenn mir weiterhin ein wenig auf Nicolò fehlt. Natürlich möchte ich gewinnen, aber mit dem, was wir bisher erreicht haben, kann und muss ich glücklich sein.»
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