MotoGP-Grid 2027: Fast ein Viertel der Fahrer neu – Auswirkungen auf SBK
Das MotoGP-Startfeld 2027 bekommt fünf neue Stammfahrer, mindestens drei der Abservierten werden in die Superbike-WM wechseln. Die Leidtragenden davon sind Alvaro Bautista und Danilo Petrucci.
Für kommendes Jahr und bis mindestens Ende 2031 gibt es in der MotoGP nicht nur neue technische Regeln mit von 1000 auf 850 ccm reduziertem Hubraum, beschnittener Aerodynamik und dem Verbot von höhenverstellbaren Fahrwerken. Hinzu kommt, dass wir von 2026 auf 2027 so viele Fahrerwechsel von einer Saison zur nächsten wie selten in der Premier-Class erleben. Von den 22 Stammfahrern sind bis auf Nicolo Bulega bei VR46 Ducati und Senna Agius bei Tech3 KTM inzwischen alle bestätigt; mit der Ergänzung, dass Honda noch nicht entschieden hat, ob Diogo Moreira oder Rookie David Alonso im Werksteam mit Fabio Quartararo fahren wird – oder neben Johann Zarco bei LCR landet.
Mit Agius, Alonso, Daniel Holgado und Izan Guevara steigen vier vielsprechende Talente aus der Moto2 in die MotoGP auf, hinzu kommt Superbike-Seriensieger Nicolo Bulega, der bereits im September Weltmeister werden kann. Die Leidtragenden dieser Frischzellenkur sind Jack Miller, Franco Morbidelli, Brad Binder, Alex Rins und Maverick Vinales, die ihren Sitz in der Königsklasse verlieren. Die drei Erstgenannten werden in der Superbike-WM andocken und uns als Werksfahrer von Yamaha, Ducati und BMW auch in Zukunft Freude bereiten. Rins versucht ebenfalls in der seriennahen Meisterschaft unterzukommen und führt fortgeschrittene Gespräche mit dem Ducati-Privatteam Go Eleven, während sich für Vinales das Karriereende abzeichnet.
Bautista und Petrucci verlieren ihren Job
So wird es auch dem zweifachen Superbike-Champion Alvaro Bautista (41) und Danilo Petrucci (35) ergehen. Bautista schaffte es in dieser Saison nur einmal beim Auftakt in Australien als Dritter aufs Podium, brach sich Mitte Mai in Most mehrfach kompliziert den rechten Fuß und hadert auch weiterhin mit dem Mindestgewicht für die Kombination aus Fahrer und Motorrad, das lediglich ihn nennenswert betrifft. Seinen Platz im Ducati-Privatteam Barni
Barni Ducati war Danilo Petruccis Plan B, sollte er seinen Platz im Superbike-Werksteam von BMW verlieren. Was die Spatzen seit Wochen von den Dächern pfiffen, ist seit dem 3. September offiziell:
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