Gigi Dall’Igna: Lobeshymnen für Marc Marquez – Sorge um Pecco Bagnaia
Nach dem Doppelerfolg von Marc Marquez in Aragon, fand Ducati-Corse-CEO Gigi Dall’Igna Worte der Bewunderung für den MotoGP-Champion. Pecco Bagnaia will er zu alter Leistungsfähigkeit verhelfen.
In Aragon stellte Champion Marc Marquez erneut unter Beweis, dass er auf der spanischen Rennstrecke nahezu unschlagbar ist. Der Ducati-Pilot siegte sowohl im Sprint als auch im Grand Prix, selbst seine Rivalen zogen den Hut vor seiner Leistung. Mit dem Doppelsieg holte MM93 in Aragon das Punktemaximum, in der Gesamtwertung liegt er vor den letzten neun Saisonevents nun auf Platz 2. Auf WM-Leader Jorge Martin (Aprilia) fehlen ihm nur noch 19 Punkte.
Dabei ist Marquez mit den Rängen 9 und 7 in Silverstone alles andere als gut in die zweite Saisonhälfte gestartet – in Aragon wendete sich das Blatt. «Nach unserem wenig überzeugenden Wochenende in Silverstone kehrt Marc mit einem Grand-Prix-Sieg zurück – seinem vierten in diesem Jahr. Und das an einem brillanten Wochenende, an dem er seinen 20. Sprint-Sieg, ein Allzeitrekord, sowie seinen 8. Sieg in der MotoGP auf dieser Strecke verbuchen konnte. Eine Strecke, die ihm wie angegossen passt, auf der sein Talent stets deutlich zum Vorschein kommt», schrieb Ducati-Corse-CEO Gigi Dall’Igna auf seinem LinkedIn-Account. «In einer entscheidenden Phase der Saison sicherte sich Marc alle 37 möglichen Punkte und zeigte damit, was für ein großartiger Champion er wirklich ist.»
«Abgesehen von den Statistiken nutzte er eine Chance, die unbedingt ergriffen werden musste», meinte Dall’Igna weiter. «Er dominierte beide Rennen in einem Umfeld, das schwieriger war, als es am Ende den Anschein hatte. Er legte ein Tempo vor, mit dem die anderen nicht mithalten konnten, und entschied selbst, wie er die Führung übernahm und wann er sich absetzen würde. Lasst uns diese Ergebnisse, die alles andere als garantiert waren und die uns in der Gesamtwertung wieder nach oben bringen, mit Freude feiern.»
Dall'Igna über Bagnaia: «Müssen diese Situation bereinigen»
Ducati-Lenovo-Teamkollege Pecco Bagnaia hingegen erlebte in Aragon seinen persönlichen Tiefpunkt. Im Sprint wurde der Italiener Elfter, im Grand Prix stürzte er in Runde 6 auf Platz 7 liegend. Er fand kein gutes Gefühl mit der Desmosedici – wie auch schon in Silverstone. «Was Pecco betrifft, so weiß ich, dass ich mich wiederhole: Wir müssen weiter zusammenarbeiten und uns gemeinsam dafür einsetzen, diese Situation zu bereinigen und ihn wieder zu der Leistungsfähigkeit bringen, die er verdient – zum Wohle aller, sowohl zu unserem als auch zu seinem», betonte Dall’Igna.
Vom 11. bis 13. September gastiert die MotoGP-WM in Misano. Auf der Strecke, die viel Grip bietet und die Bagnaia sehr gut kennt, sind die Vorzeichen gut, dass der zweifache MotoGP-Champion wieder in die Spur findet.
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