Albesiano: «Technical Director braucht Hilfe»
Die MotoGP-Welt wartet auf das Urteil im Fall Ducati. Für Aprilia ist klar, dass der Hinterradflügel Downforce erzeugt. «Man kann auch behaupten, dass er den Rücken des Fahrers massiert», stichelte Romano Albesiano.
Auch beim "Aprilia All Stars Day" in Mugello war der mutmaßlich illegale Hinterradflügel, den Ducati im Katar-GP an den GP19-Bikes eingesetzt hatte, in aller Munde. "Man kann auch behaupten, dass ein Flügel dazu da ist, den Rücken des Fahrers zu massieren, aber der Effekt ist nun mal, dass Downforce erzeugt wird", ist sich Romano Albesiano, Aprilias technischer Direktor, sicher. Das hätten Computersimulationen gezeigt.
Wie groß der Vorteil sei, darauf wollte der Italiener im Interview mit "
Wie Aprilia-Rennchef Massimo Rivola betonte auch Albesiano, dass der Protest nicht darauf abziele, Ducati-Star Andrea Dovizioso um den Auftaktsieg zu bringen. "Der Punkt ist, dass das aktuelle Regelwerk nur drei Prinzipien vorschreibt und das Urteil dann einer Person überlässt", kritisierte er – und verwies damit auf den Technical Director der MotoGP-WM, Danny Aldridge. "Ich glaube, dass man diese Struktur stärken und dieser Person helfen müsste, die oft über die unterschiedlichsten Themen entscheiden muss und nicht in allem perfekt kompetent sein könnte."
Die endgültige Entscheidung des "FIM MotoGP Court of Appeal" lässt noch auf sich warten, aber falls der Hinterradflügel für legal erklärt werden sollte, ist Aprilia bereit zu reagieren: "Wir könnten es für den Grand Prix in Austin schaffen. Wir haben diese Lösung in letzter Zeit ja ausreichend studiert", schmunzelte Albesiano.
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