Der deutsche Ex-MotoGP-Fahrer und TV-Experte Alex Hofmann sprach über die Hintergründe seiner erweiterten Kooperation mit BMW für die Streckenpräsentationen in der Motorrad-Weltmeisterschaft.
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Für Alex Hofmann brach im Rahmen des MotoGP-Events in Austin am vergangenen Wochenende eine neue Ära an, was seine Streckenvorstellungen im Rahmen der TV-Übertragungen der MotoGP-WM bei ServusTV betrifft. Der 44-Jährige saß nach der Trennung von KTM erstmals nach langer Zeit im Sattel einer BMW – in diesem Fall war es das offizielle MotoGP-Safety-Bike, das Superbike M1000RR.
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"Es war das Paket, das sich in der Kürze der Zeit am besten aufstellen ließ. Die BMW ist ja als Safety-Bike ohnehin vor Ort. Andere TV-Sender haben in den vergangenen Jahren auch schon auf die BMW zurückgegriffen. Zudem habe ich ja eine lange Verbindung mit BMW über die M-Gruppe – ich bin da ja auch schon Autorennen gefahren", erläuterte der ehemalige Kawasaki-Werksfahrer, der mit seiner Familie in Spanien wohnt. In Texas lief aber noch nicht alles nach Plan. Hofmann: "In Austin hat die Dorna wegen des Wetters am Freitagnachmittag den Slot für die TV-Kamerafahrt gestrichen. Ich durfte dann aber am Samstag im Zuge des Zeitfensters für die Zweisitzer-Fahrten mit der BMW erstmals auf die Strecke. So konnten wir zumindest schon ein paar Aufnahmen machen."
Hofmann beschreibt das Fahrgefühl mit dem BMW-Superbike so: "Jede Motorradmarke hat auf eine bestimmte Art ihren eigenen Stil. Ich bin einmal bei einem Continental-Event vor etwa zehn Jahren so eine BMW gefahren. Aber der Charakter hat sich nicht geändert, das ist bei vielen Marken so – das trifft auch auf die KTM-Bikes zu. Ich war wieder recht schnell drin."
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"Jetzt gibt es beim Katar-GP noch einmal einen Auftritt aus dem Studio und dann starten wir in Jerez wieder mit der Streckenvorstellung nach dem bisherigen Schema", erklärte Hofmann den Fahrplan für die nächsten Grands Prix. Ganz besonders freut er sich jedoch auf das Mugello-Wochenende im Mai: "Die BMW hat unglaubliche Leistung. Da könnte dann bei so einer Kamerafahrt auch erstmals die 300 dastehen – da freue ich mich schon richtig darauf." Hofmann meint damit den Topspeed-Wert auf der Zielgeraden.
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Auch wenn der gebürtige Mindelheimer seit einigen Wochen nicht mehr als Markenbotschafter für KTM tätig ist, so hat er die Entwicklungen dort weiter im Blick. "Als Sympathisant der orangen Familie kann man da nur hoffen, dass es sich wieder einrenkt", so Hofmann.
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