Alex Márquez (Ducati/6.): «Speed da, Resultate nicht»
Gresini-Ducati-Pilot Alex Márquez war nach seinem sechsten Rang bei der Dutch-TT selbstkritisch. Er weiß, dass seine Resultate aktuell höheren Ansprüchen kaum genügen.
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"Es waren in den letzten Rennen stets etwas eigenartige Bedingungen", resümierte Alex Márquez (27) seine Leistungen in den letzten Wochen. "Hier in Assen haben wir für das Rennen klar tiefere Temperaturen erwartet", befand er angesichts der Asphalttemperatur um die 50 Grad auf der niederländischen Traditionsstrecke. "Insofern haben wir uns auch bei der Reifenwahl etwas vertan. Die Front hat sich anfangs noch gut angefühlt. Dann wurde es aber deutlich schlechter."
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Alex zählte übrigens zu den MotoGP-Piloten, die für das 26-Runden-Rennen den weichen Hinterreifen wählten. Seine Markenkollegen Pecco Bagnaia und Marco Bezzecchi fuhren mit dem Medium auf das Podest.
"Ich muss mich nach der Sommerpause steigern. Den Speed haben wir, aber die Resultate stimmen nicht. Ich bin in dieser Saison erst einmal auf dem Podium gelandet, das ist zu wenig", zeigt sich der Katalane selbstkritisch. Nachdem er im Sprint noch bescheidener Neunter geworden war ("Ich habe seit Mugello etwas das Vertrauen in die Front verloren"), klassierte er sich im Rennen in Assen als ansprechender Sechster.
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Zufrieden war Alex damit nur zum Teil. "Ich hatte eigentlich einen guten Start", so der Moto3-Weltmeister von 2014 und Moto2-Champion von 2019. "Ich war anfangs direkt hinter Jorge Martin, doch seinen Speed konnte ich einfach nicht halten."
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Das Tempo der Spitzencracks war für den jüngeren Márquez ein Ding der Unmöglichkeit. Er konnte zwar seinen Markenkollegen Luca Marini und die Speerspitze der bedauernswerten Honda-Truppe mit Takaaki Nakagami auf Distanz halten, doch der Rückstand auf den Sieger war mit 12,437 Sekunden zu hoch.
Zusätzlich wurde Alex Márquez von einer Long-Lap-Strafe für Überschreiten der "track limits" eingebremst. "Das war kein großes Drama. Ich hatte genügend Vorsprung auf die Nächstplatzierten und ich habe ehrlich gesagt ganz genau gespürt – in der letzten Schikane – dass dort nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist", so der Desmosedici GP22-Pilot aus dem Team von Gresini-Witwe Nadia Padovani. MotoGP-Ergebnisse, Assen (25. Juni):
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1. Bagnaia, Ducati, 26 Rdn in 40:37,640 min 2. Bezzecchi, Ducati, + 1,223 sec 3. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,925 4. Brad Binder*, KTM, + 1,528 5. Martin, Ducati, + 1,934 6. Alex Márquez, Ducati, + 12,437 7. Marini, Ducati, + 14,174 8. Nakagami, Honda, + 14,616 9. Morbidelli, Yamaha, + 29,335 10. Augusto Fernández, KTM, + 33,763 11. Savadori, Aprilia, + 35,084 12. Raúl Fernández, Aprilia, + 39,622 13. Bradl, Honda, + 42,504 14. Folger, KTM, + 45,609 – Di Giannantonio, Ducati, 8 Runden zurück – Lecuona, Honda, 12 Runden zurück – Oliveira, Aprilia, 14 Runden zurück – Bastianini, Ducati, 20 Runden zurück – Viñales, Aprilia, 23 Runden zurück – Quartararo, Yamaha, 24 Runden zurück – Zarco, Ducati, 24 Runden zurück – Miller, KTM, 25 Runden zurück *= ein Platz zurück ("track limits"-Vergehen) Ergebnisse MotoGP-Sprint Assen (24. Juni): 1. Bezzecchi, Ducati, 13 Rdn in 20:09,174 min 2. Bagnaia, Ducati, +1,294 sec 3. Quartararo, Yamaha, +1,872 4. Aleix Espargaró, Aprilia, +2,245 5. Brad Binder*, KTM, +4,582 6. Martin, Ducati, +5,036 7. Viñales, Aprilia, +5,876 8. Bastianini, Ducati, +10,102 9. Alex Márquez, Ducati, +10,525 10. Marini**, Ducati, +10,556 11. Miller, KTM, +11,191 12. Nakagami, Honda, +11,473 13. Zarco, Ducati, +15,439 14. Augusto Fernández, KTM, +17,754 15. Morbidelli, Yamaha, +19,508 16. Savadori, Aprilia, +19,664 17. Marc Márquez, Honda, +19,916 18. Raúl Fernández, Aprilia, +20,583 19. Oliveira, Aprilia, + 24,269 20. Lecuona, Honda, +24,727 21. Folger, KTM, +32,056 22. Bradl, Honda, +35,372 – Di Giannantonio, Ducati, 10 Runden zurück *= erhielt 3 sec Strafe **= erhielt 0,5 sec Strafe WM-Stand nach 16 von 40 Rennen:
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