Alex Marquez: Sprint-Podium «wichtig nach der Verletzung»
Alex Marquez fuhr vor heimischem Publikum im Sprintrennen von Aragon souverän auf Platz 2 hinter Bruder Marc. Das Podium bestätigt die aufsteigende Formkurve des Gresini-Piloten.
«Ich liebe es, vor unserem heimischen Publikum zu fahren, und bin froh, dass wir insgesamt vier Heimrennen haben!» Mit diesen Worten wandte sich Alex Marquez nach dem
Der Gresini-Pilot hatte sich im Sprint hinter Bruder Marc den zweiten Platz gesichert. Das entscheidende Manöver setzte der Spanier bereits nach wenigen Metern. Während Marc Marquez Polesetter Marco Bezzecchi in Kurve 1 innen die Führung entriss, nutzte Alex die Situation und schob sich außen ebenfalls am Aprilia-Piloten vorbei.
Damit lag der 30-Jährige bereits nach der ersten Kurve auf Position 2 – ein Ergebnis, das bis zum Zieleinlauf nicht mehr ernsthaft in Gefahr geriet. Schon am Freitag hatte sich Marquez mit Platz 2 im Zeittraining stark präsentiert, im Qualifying am Samstagvormittag sicherte er sich den dritten Startplatz. «Das ganze Wochenende lief bisher gut, auch wenn das wichtigste Rennen erst am Sonntag ist.»
Hoher emotionaler Wert für Alex Marquez
Für Marquez hatte das Sprint-Podium auch emotional einen hohen Stellenwert, denn nach seiner jüngsten Verletzungspause befindet sich der Spanier weiterhin auf dem Weg zurück zu alter Stärke. «Dieser zweite Platz ist sehr wichtig für mich nach der Verletzung. Schon in Silverstone hat es wehgetan, nach einem so guten Wochenende kein Ergebnis auf dem Podium verzeichnen zu können.»
Das Resultat in Aragon bestätigt die aufsteigende Formkurve und die Fortschritte bei seiner körperlichen Verfassung. «Es wird stetig besser und die Heilung der Schulter verläuft gut», berichtete Marquez.
Überhaupt verlief das Rennwochenende im MotorLand für den Gresini-Piloten bis zum Samstag äußerst vielversprechend. In keiner Session vor dem Sprint war Marquez schlechter als Siebter platziert. Im Zeittraining am Freitag belegte er Platz 2, im Qualifying sicherte er sich einen Platz in der ersten Startreihe.
Eine Garantie für ein weiteres Podium im Grand Prix lässt sich daraus allerdings nicht ableiten. Wegen der längeren Renndistanz wartet am Sonntag eine andere Herausforderung. «Wir machen an diesem Wochenende bislang tolle Arbeit. Aber wir werden noch einige Dinge verändern müssen, um auch am Sonntag wieder auf dem Podium stehen zu können.»
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