Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

Haiden Deegan über das Motocross der Nationen: «Ich brauche kein Startgeld»

US-Superstar Haiden Deegan (Yamaha) fehlt erneut beim Motocross der Nationen. Star Racing Yamaha sagte die Teilnahme ab. Damit muss Team USA in Ernée ohne seinen stärksten Fahrer antreten.

Im Artikel erwähnt

Werbung

Werbung

Die USA haben am 28. August ihre Mannschaft für das Motocross der Nationen vorgestellt und Superstar Haiden Deegan ist wieder nicht dabei, weil Star Racing Yamaha seine Teilnahme absagte.

Werbung

Werbung

USA: keine große Auswahl

Im Gegensatz zu den Vorjahren haben die Amerikaner in diesem Jahr auch keine große Auswahl. Ihre heimischen Meisterschaften gewinnen zur Zeit Andere: Die 450er-Supercross-Klasse hat Ken Roczen aus Thüringen gewonnen, die AMA Pro Motocross Championships wurden von den australischen Lawrence-Brüdern dominiert. Fahrer wie Jorge Prado aus Spanien werden auch immer stärker. Die 250er-Ostküstenmeisterchaften wurden vom Neuseeländer Cole Davies (Yamaha) gewonnen. Der einzige Amerikaner, der in diesem Jahr eine Pro-Meisterschaft gewonnen hat, ist 'dangerboy' Deegan in der 250er-SX-Westküstenmeisterschaft und ausgerechnet er wird in Ernée nicht am Start sein.

Deegan klärt auf: Es lag nicht am Geld

Am Rande des Saisonfinales in Ironman stellte Deegan klar, dass es nicht um sein Startgeld geht. «Nein, ich brauche kein Startgeld», erklärte er. «Das Problem ist, dass ein solches Rennen dem Team hohe Kosten verursacht. Das Team wird nicht zu einem Rennen fahren, bei dem es einen Haufen Geld verliert. Das Team muss sich gegen diese Entwicklungen wehren, was sie auch getan haben. Das freut mich eigentlich, aber ich selber brauche kein Geld. Du fährts dort für dein Land, das ist wirklich cool, aber dem Rennteam kostet es auch eine Menge Geld, allein um die Sachen dorthin zu bringen. Ich finde es gut, dass sich das Team dagegen gewehrt hat. Es muss irgendwo eine Änderung geben, um dafür eine Lösung zu finden.»

Ein Rennteam kostet immer Geld

Natürlich beleuchtet Deegan damit nur die eine Perspektive. Für ein Team und einen Hersteller gibt es keine bessere Bühne als das Motocross der Nationen, denn es ist und bleibt das bedeutendste Rennen des Jahres. Am Ende gewinnt aber ein Land, eine Föderation, eine Mannschaft, aber kein Racing Team. An dieser Stelle hat Star Racing Yamaha sicher einen Punkt, auf den Deegan aufmerksam macht. Die nationalen Föderationen unterstützen das Motocross der Nationen unterschiedlich stark. Oft müssen sich Fahrer und Teams selbst um die Organisation kümmern und nicht selten liegen die Fahrer mit den Föderationen im Clinch. Die Situation der deutschen Mannschaft ist dafür beispielhaft: Sie hätte mit Roczen und Längenfelder zwei Champions am Start, aber keiner von beiden scheint noch Motivation zu haben, sich für den DMSB zu engagieren.

Werbung

Werbung

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach


Themen

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.