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Bagnaia (Ducati) über Adelaide: «Viel langweiliger als Phillip Island»

In Aragon wurde die Strecke in Adelaide anhand einer Simulation das erste Mal vorgestellt – ab 2027 wird dort der Australien-GP ausgetragen. Welchen Eindruck MotoGP-Ass Pecco Bagnaia vom Layout hat.

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Im Februar dieses Jahres wurde verkündet, dass der Große Preis von Australien 2027 nicht mehr auf Phillip Island stattfinden wird. Für die Fahrer und Fans war dies ein großer Schock, denn die Traditionsstrecke überzeugt nicht nur mit ihrer eindrucksvollen Landschaft direkt am Meer, sondern bringt den Zuschauern als einer der schnellsten Kurse im MotoGP-Kalender jedes Jahr aufs neue spannende Rennen. Mit dem Aus für Phillip Island geht zudem eine 30-jährige Ära zu Ende.

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Ab nächstem Jahr wird der Australien-GP in Adelaide ausgetragen. Dort wird ein Stadtkurs errichtet – ganz im Sinne von Liberty Media, das die MotoGP-WM näher an die Menschen heranbringen will. Viele Fahrer stehen der neuen Rennstrecke kritisch gegenüber – vor allem, wegen der Sicherheit.

Im Zuge des Aragon-GP präsentierte die MotoGP Sports Entertainment Group (ehemals Dorna) das erste Mal eine Computeranimation von der Rennstrecke in Adelaide (SPEEDWEEK.com berichtete). Die Piste ist 4,13 Kilometer lang und weist 15 Kurven auf. Mit den neuen 850er-Prototypen werden Höchstgeschwindigkeiten von über 340 km/h erwartet.

Langweiliger als Phillip Island, besser als Balaton

Das Adelaide-Layout war natürlich auf Gesprächsthema in Aragon. Einer der Fahrer, der sich dazu äußerte, war der zweifache MotoGP-Champion Pecco Bagnaia (Ducati Lenovo). «Es ist schwer, sich das Ganze anhand eines Videos vorzustellen», grübelte Bagnaia, der dann doch etwas ins Detail ging. «Es sieht nach Spaß aus, aber ich weiß nicht, wie schnell man dort unterwegs sein wird und wie eng die Kurven sein werden. Das Layout schaut nicht so schlecht aus – es ist aber nicht wie Phillip Island. Es sieht viel langweiliger aus als Phillip Island, aber es scheint besser zu sein als Balaton.»

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Dass Bagnaia auch kein Fan vom Balaton Park Circuit ist, ist nichts Neues. Seit 2025 ist die neue Rennstrecke am Plattensee in Ungarn im MotoGP-Kalender. Die Anlage ist modern, der Stop-and-go-Kurs ist mit seinen teilweise sehr engen Kurven für die schnellen MotoGP-Maschinen aber zu klein und kaum geeignet. Vieles deutet darauf hin, dass der Balaton Park Circuit 2027 nicht mehr im Kalender der Motorrad-WM sein wird.

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