Valentino Rossi und Maverick Viñales sind nicht auf allen Strecken schnell unterwegs. Yamaha-Techniker Kouji Tsuya erklärt, warum das so ist und wo die Stärken des neuesten Chassis liegen.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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"Unsere 2017-Yamaha hat bei den Rennen wie in Jerez und Catalunya in dieser Saison keine gute Performance gezeigt, dort passten die Reifen nicht zu unserem Bike. Dadurch haben wir eine unserer Stärken eingebüßt – den Kurvenspeed. Unsere Fahrer Rossi und Viñales konnten nicht mehr die gewünschten Rundenzeiten erzielen", betont Kouji Tsuya, 2017 M1 Project Leader und MotoGP Group Leader.
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Nach dem Catalunya-GP wurde dort am Montag ein neues Chassis getestet, das insgesamt Vorteile hatte, aber seither auf manchen Pisten ebenfalls Schwächen offenbarte. Und das zu einer Zeit gebracht wurde, als das Tech3-Yamaha-Team mit Folger und Zarco starke Auftritte lieferte – Folger brauste beim GP von Deutschland auf Platz 2. Zur Erinnerung: Das Tech3-Team setzt letztjährige Motorräder ein.
Trotzdem hat Rookie Johann Zarco den neunfachen Weltmeister Rossi in zwölf Rennen schon dreimal besiegt.
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"In Barcelona blieben wir nach dem Montag-Test noch einen zusätzlichen Tag zum Testen. Dort haben wir mit Valentino und Maverick die diesjährigen Chassis mit den letztjährigen verglichen", sagt Yamaha-Techniker Kouji. "Außerdem hatten wir damals dort zwei Update-Chassis von 2017 vorbereitet, also die ganz neuen. Aber beide haben das ganz neue Chassis als das beste eingeschätzt. Seither wird es verwendet. Von beiden Werkspiloten."
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Es sind in erster Linie die Low-Grip-Strecken, auf denen Yamaha leidet. In Brünn schaffte Yamaha mit Viñales und Rossi immerhin die Ränge 3 und 4. Zuletzt in Silverstone siegte Viñales, Rossi wurde Dritter.
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