Fermin Aldeguer (Gresini-Ducati) wieder auf Rang 6: «Ein gutes Comeback!»
Gresini-Ducati-Mann Fermin Aldeguer zeigte bei seiner Rückkehr im MotorLand Aragon auch im GP der Königsklasse mit Platz 6 eine blitzsaubere Leistung. Der jüngste MotoGP-Pilot war mit sich zufrieden.
Fermin Aldeguer fuhr auch am Sonntag im MotorLand Aragon ein fehlerloses Rennen. Der Gresini-Ducati-Fahrer konnte bei der Rückkehr nach seiner Verletzungspause mit Platz 6 absolut überzeugen. Der 21-jährige Spanier aus Murcia, der einen neuen MotoGP-Vertrag mit Ducati in der Tasche hat, hatte im Ziel 17 Sekunden Rückstand auf Dominator Marc Marquez, den er langfristig bei Ducati Corse beerben könnte.
Aldeguer fuhr ab Rennmitte in einer Art Niemandsland. Nach vorne war Landsmann und WM-Leader Jorge Martin außer Reichweite – nach hinten hatte der Spanier ebenfalls genügend Luft auf Verfolger Fabio Di Giannantonio auf der Ducati GP26 der VR46-Mannschaft. «Das Rennen war gut, wir müssen mit diesem Wochenende generell zufrieden sein», stellte Aldeguer fest. «Ich kam erst von einer Verletzung zurück – und war in allen Sessions konkurrenzfähig – außer im Qualifying, da sind mir Fehler unterlaufen.»
«Von einer besseren Startposition, hätte ich eventuell auch im Ziel noch etwas weiter vorne sein können. Jetzt nehmen wir alle positiven Dinge vom Wochenende mit. Ich denke, Platz 6 hier in Aragon war ein gutes Comeback. Die Reifen waren am Ende ganz gut. Ich habe versucht, zur Mitte des Rennens den Reifen vorne auf der linken Seite und die rechte Flanke hinten zu schonen», führte der jüngste MotoGP-Athlet aus.
«Ich hatte eineinhalb Sekunden Vorsprung auf Diggia und nach vorne Abstand zu Martin. Ich habe dann ein paar Fehler gemacht. Dann sah ich, dass Diggia wieder gepusht hat. Als es nur noch 0,9 Sekunden waren, habe ich wieder Druck gemacht. Die Pace war jedenfalls da. Ich habe am Ende noch 1:47er-Zeiten geschafft. Das war für mich eine gute Pace. Ich hatte auch im Finale ein gutes Gefühl mit den Reifen, auch wenn die rechte Seite des Reifens vorne kritisch wegen der Stabilität des Motorrades war.»
Zu seiner physischen Verfassung sagte Aldeguer nach zwei Hitzerennen in seiner Heimat: «Ich fühle mich körperlich wirklich gut, um ehrlich zu sein. Normal – auf einer Piste mit wenig Grip wie hier wird man etwas weniger müde als zum Beispiel in Misano, wo eine Kurve auf die nächste folgt. Ich habe jetzt eine weitere Woche Zeit, um zu trainieren und mich zu regenerieren – dann schauen wir mal, wie ich nach Misano komme.»
Nach Italien geht als Zehnter der WM-Tabelle. Nach vier Rennen ohne Spanier fehlen stramme 38 Punkte auf Alex Marquez, der auch in Aragon jeweils noch besser unterwegs war. Immerhin: Hinter der Aprilia-Werksmannschaft zeigte Gresini die beste Teamleistung.
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