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Lawrence und Davies sind Champions. So gehts jetzt mit den Playoffs weiter

Die US-Saison ist mit dem Finale der US Nationals längst nicht vorbei. Der spannendste Teil folgt im September mit den SMX Playoffs, bei dem Supercross-Champion Ken Roczen wieder eingreifen wird.

SuperMotocross-WM

Im Artikel erwähnt




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Hunter Lawrence (Honda) und Cole Davies (Yamaha) sind gestern in Crawfordsville Motocross-Champions der Klassen 450 und 250 ccm geworden. Damit ist die Saison in den USA aber längst nicht vorbei, denn im September geht es mit den 3 SMX-Playoffs weiter.

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Die Termine der SMX Playoffs

12.09. - Columbus (Ohio), Historic Crew Stadium

19.09. - Carson (Kalifornien), Dignity Health Sports Park

26.09. - Ridgedale (Missouri), Thunder Ridge Nature Arena

Jetzt gehts ums Geld

Bei den drei SMX-Playoffs geht es vor allem ums Geld. Hier werden am Ende Millionenbeträge ausgeschüttet. Details dazu sind in diesem Artikel zu finden. Entscheidend ist die Tatsache, dass auch Fahrer, die keine hoch dotierten Werksverträge haben, nennenswerte Preisgelder bekommen können. Wer es in der 450er Klasse beispielsweise in die Top-10 schafft, erhält dafür immerhin noch 75.000 USD.

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Wer ist für die SMX Playoffs startberechtigt?

Die Top-30 der kombinierten SMX-Wertung, bestehend aus Supercross und Motocross, sind für die Playoffs qualifiziert. Die Top-20 sind automatisch gesetzt. Die Fahrer zwischen Platz 21 und 30 der Gesamtwertung müssen sich über die LCQ qualifizieren. Cornelius Toendel und Valentin Guillod beendeten die kombinierte Supercross-Motocross-Wertung auf den Plätzen 25 und 26. Sie sind also nicht automatisch startberechtigt und müssten ihre Chance im LCQ suchen.

Das Punktesystem der SMX Playoffs

Hunter Lawrence holte in der Supercross-Meisterschaft, die er knapp gegen Ken Roczen verlor, 346 Punkte. Das Motocross-Finale in Crawfordsville beendete er auf Platz 1 mit 474 Punkten. 346+474 = 820 Punkte. Diese Punkte werden jetzt umgerechnet in SMX-Punkte: Platz 1 – 25 Punkte, Platz 2 – 22, Platz 3 – 20 usw.. Obwohl Supercross-Champion Ken Roczen in diesem Jahr kein einziges Motocross-Rennen bestritten hat, reichen seine 349 Punkte aus der Supercross-Saison noch für Platz 10 der kombinierten Wertung und dafür erhält er jetzt 12 SMX-Punkte. Roczen hat also vor dem ersten SMX Playoff einen Rückstand von 13 Punkten zum führenden Lawrence und diese 13 Punkte sind ohne weiteres aufholbar, wenn man das Regelwerk der SMX-Playoffs in Betracht zieht.

Das spezielle Regelwerk der SMX Playoffs

Es werden wie beim Motocross 2 Rennen gefahren. Die Strecken sind eine Kombination aus Supercross und Motocross. Der Gesamtsieger des ersten Playoffs erhält 25 Punkte, der zweite 22 usw.. Beim zweiten Playoff wird die Punktzahl verdoppelt: 50, 46, 40 usw. und beim dritten Playoff gibt es die dreifache Punktzahl: 75, 69, 60 usw. Das bedeutet: Hunter Lawrence geht zwar mit einem Vorsprung ins erste Playoff, aber aufgrund der Vervielfachung der Punkteausbeute relativiert sich dieser Bonus mit jeder weiteren Playoff-Runde. Und damit ist von Anfang an Spannung garantiert, denn Fahrer wie Ken Roczen haben jetzt wieder alle Chancen und können sogar die Meisterschaft gewinnen.

SMX Ausgangslage 450

  1. Hunter Lawrence (AUS), Honda, 820, 25

  2. Jorge Prado (E), KTM, 590, 22

  3. Cooper Webb (USA), Yamaha, 579, 20

  4. Jett Lawrence (AUS), Honda, 472, 18

  5. Dylan Ferrandis (F), Ducati, 444, 17

  6. Garrett Marchbanks (USA), Kawasaki, 438, 16

  7. Haiden Deegan (USA), Yamaha, 404, 15

  8. Eli Tomac (USA), KTM, 396, 14

  9. R.J. Hampshire (USA), Husqvarna, 384, 13

  10. Ken Roczen (D), Suzuki, 349, 12

  11. Justin Cooper (USA), Yamaha, 347, 11

  12. Chase Sexton (USA), Kawasaki, 298, 10

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SMX Ausgangslage 250

  1. Cole Davies (NZL), Yamaha, 638, 25

  2. Levi Kitchen (USA), Kawasaki, 541, 22

  3. Ryder DiFrancesco (USA), Husqvarna, 490, 20

  4. Chance Hymas (USA), Honda, 402, 18

  5. Julien Beaumer (USA), KTM, 369, 17

  6. Kayden Minear (AUS), Yamaha, 324, 16

  7. Nate Thrasher (USA), Yamaha, 316, 15

  8. Seth Hammaker (USA), Kawasaki, 314, 14

  9. Carson Mumford (USA), Honda, 314, 13

  10. Daxton Bennick (USA), Yamaha, 302, 12

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