Jack Miller resigniert: «Will nicht aussteigen – weiß, dass es so kommt»
Der Australier Jack Miller fährt 2026 seine letzte MotoGP-Saison, für nächstes Jahr hat er noch keinen Job in Aussicht. Dass er so ungewisse Situationen kennt, macht es nicht einfacher für ihn.
Nach der Saison 2014 wurde Jack Miller aus der Moto3 direkt in die MotoGP gehievt, dort bestritt der Australier seither für Honda, Ducati, KTM und Yamaha über 200 Rennen. Seine besten Jahre hatte er im Ducati-Werksteam 2021 und 2022 mit den WM-Rängen 4 und 5, damals eroberte er auch drei seiner vier Siege in der Premier-Class.
Seit Monaten steht fest: 2026 ist Millers letzte MotoGP-Saison. Seinen Sitz bei Prima Pramac Yamaha übernimmt der vor Silverstone Zweite der Moto2-WM,
«Jackass»
Denn bei Honda wird nur dann ein Platz in der Werkstruppe frei,
«Wir haben zwar einen Platz für 2027 frei, und derzeit haben wir noch niemanden unter Vertrag genommen, aber wir sind sehr zufrieden mit Xavi Vierge und führen Gespräche, um auch im nächsten Jahr mit ihm weiterzumachen», so Yamahas SBK-Rennchef Niccolo Canepa. «Natürlich prüfen wir wie immer alle verfügbaren Optionen, aber ich glaube nicht, dass es auf dem Markt viele Fahrer gibt, die einen besseren Job machen könnten als er derzeit.»
Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit.johann wolfgang von goethe
Jack Miller: «Das ist immer im Hinterkopf»
Wie sagte schon Goethe: «Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit.» Der vierfache MotoGP-Sieger pflichtet dem bei. «Das ist ein sehr seltsames Gefühl, man hat es immer im Hinterkopf», sagte Miller in England über seine unsichere Zukunft. «Ich war während meiner ganzen Karriere gut darin, in letzter Minute noch etwas unter meinen Hintern zu bekommen. Ich will nicht aussteigen aus dieser Meisterschaft, ich bin aber auch nicht naiv und weiß, dass es so kommen wird. Ich habe das Gefühl, dass ich nie besser fuhr, unglücklicherweise habe ich aber nicht das Paket und der Level der Jungs ist unglaublich. In der Vergangenheit hatte ich das Paket und war nicht in der Lage das zu tun, was es gebraucht hätte, um es zu behalten. So läuft es halt. Ich hatte das große Glück, dass ich das leisten konnte, was ich geleistet habe, und dass ich so eine Karriere hatte.»
Der Yamaha-Pilot abschließend: «Jetzt freue ich mich darauf, was als nächstes kommt. Dieses Jahr macht es nicht so viel Spaß der Superbike-WM zuzuschauen, das steht fest. Nichts gegen Nicolo Bulega, er leistet fantastische Arbeit. Aber es braucht Rivalen. Wenn immer der Gleiche gewinnt, dann hören die Leute auf zuzusehen. Dann wird es zu einer Formalität. Letztlich hat Iker Lecuona einmal gegen ihn gewonnen und das hat mich gefreut zu sehen. Neben den Fahrern
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