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Jorge Martin (Ducati): Sim-Racing zur Vorbereitung

Pramac-Ducati-Ass Jorge Martin sprach vor dem ersten Indien-GP über seine Herangehensweise an den Buddh International Circuit, sein Verhältnis zu Pecco Bagnaia und seinen künftigen Teamkollegen Franco Morbidelli.

MotoGP

Im Artikel erwähnt


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In Misano legte Jorge Martin das perfekte Wochenende hin und gewann auf der Heimstrecke seiner Titelrivalen von der Pole-Position den Sprint und das GP-Rennen. "Es war die Strecke, auf der sie trainieren. Dort so konkurrenzfähig zu sein, war super-wichtig", unterstrich der Madrilene.

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An diese Leistung möchte der Pramac-Star in Indien natürlich gerne anknüpfen. Allerdings ist der 5,010 km lange Buddh International Circuit in Greater Noida nahe Delhi für alle Neuland. Schon im Vorfeld versuchte Martin deshalb, sich bestmöglich mit dem unbekannten Layout vertraut zu machen.

"Ich habe versucht, die Strecke gut zu verstehen, noch bevor wir hierher gekommen sind. Denn ich wollte wirklich auch hier konkurrenzfähig sein. Ich habe viel mit dem Videospiel am Simulator probiert, um die Kurven zu verstehen", verriet der 25-jährige Spanier. "Als ich dann hier angekommen bin, habe ich gleich ein paar Runden auf dem Rennrad abgespult. Ich mag das Layout sehr und freue mich auf die erste Trainings-Session. Ich weiß nicht genau, was passieren wird oder was ich erwarten soll. Ich werde in jedem Fall versuchen konkurrenzfähig zu sein und hoffentlich auch zu gewinnen – das ist das Ziel", gab er sich selbstsicher.

Damit möchte Martin natürlich auch WM-Leader Francesco "Pecco" Bagnaia weiter unter Druck setzen, nachdem er dessen Vorsprung in Misano auf 36 Punkte verkürzt hat.

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Gerade im Vorfeld des ersten Indien-GP der Geschichte waren immer wieder Bilder der beiden Titelrivalen aus ihrer Moto3-Zeit zu sehen. Denn Martin und Bagnaia waren damals bei Aspar Teamkollegen – und zwar auf dem indischen Fabrikat Mahindra. "Wir haben uns in der Zeit sogar ein Zimmer geteilt und am Abend noch zusammen PlayStation gespielt", erinnert sich Pecco. "Unser Verhältnis basiert auf Respekt, das ist die Hauptsache, und wir kennen das Potenzial des anderen sehr gut. Das bedeutet, dass es immer ein fairer Kampf sein wird."

Jorge Martin meinte rückblickend: "Ich hätte mir damals nicht vorstellen können, dass wir eines Tages in der MotoGP um einen Titel kämpfen würden. Denn er hatte auch schon mehr Erfahrung, als ich in die Klasse gekommen bin, und war immer schneller als ich. Ich habe einfach versucht, von ihm zu lernen und näher heranzukommen. Mit den Jahren haben wir uns ein bisschen entfernt, weil wir auch in anderen Ländern leben, aber wir haben immer viel Respekt voreinander. Ich habe das Gefühl, dass wir ein gutes Verhältnis haben", betonte der WM-Zweite.

Um ein Thema kam Martin am Donnerstag im MotoGP-Fahrerlager auch nicht herum, nachdem am Montag der Wechsel von Franco Morbidelli auf die Pramac-Ducati und somit der Name seines Teamkollegen für 2024 offiziell verlautbart worden war.

"Es wird interessant zu sehen, was er zeigen kann. Mit Sicherheit ist es wichtig, dass ich einen konkurrenzfähigen Fahrer an meiner Seite habe. In dieser Saison kämpfen wir zum Beispiel auch um die Team-WM, weil mein Teamkollege ebenfalls super-stark ist", verwies Martin auf seinen aktuellen Teamgefährten Johann Zarco, immerhin WM-Sechster. "Hoffentlich machen wir in der nächsten Saison auf dem Weg weiter, hoffentlich kann sich Franco schnell anpassen und auf Anhieb konkurrenzfähig sein."

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Montag-Test Misano, kombinierte Zeiten (11. September):

1. Marini, Ducati, 1:30,602 min

2. Viñales, Aprilia, + 0,234 sec

3. Binder, KTM, + 0,552

4. Martin, Ducati, + 0,566

5. Miller, KTM, + 0,573

6. Quartararo, Yamaha, + 0,575

7. Oliveira, Aprilia, + 0,630

8. Morbidelli, Yamaha, + 0,699

9. Alex Márquez, Ducati, + 0,735

10. Raúl Fernández, Aprilia, + 0,760

11. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,779

12. Nakagami, Honda, + 0,832

13. Zarco, Ducati, + 0,890

14. Marc Márquez, Honda, + 0,973

15. Augusto Fernández, KTM, + 1,084

16. Mir, Honda, + 1,084

17. Pol Espargaró, KTM, + 1,242

18. Bradl, Honda, + 1,544

MotoGP-Ergebnisse, Misano (10. September):

1. Martin, Ducati, 27 Rdn in 41:33,421 min

2. Bezzecchi, Ducati, + 1,350 sec

3. Bagnaia, Ducati, + 3,812

4. Pedrosa, KTM, + 4,481

5. Viñales, Aprilia, + 10,510

6. Oliveira, Aprilia, + 12,274

7. Marc Márquez, Honda, + 13,576

8. Raúl Fernández, Aprilia, + 14,091

9. Marini, Ducati, + 14,982

10. Zarco, Ducati, + 15,484

11. Alex Márquez, Ducati, + 15,702

12. Aleix Espargaró, Aprilia, + 15,878

13. Quartararo, Yamaha, + 15,898

14. Binder, KTM, + 23,778

15. Morbidelli, Yamaha, + 24,579

16. Augusto Fernández, KTM, + 31,230

17. Di Giannantonio, Ducati, + 32,537

18. Bradl, Honda, + 35,330

19. Nakagami, Honda, + 43,601

– Pol Espargaró, KTM, 12 Runden zurück

– Mir, Honda, 17 Runden zurück

– Miller, KTM, 18 Runden zurück

– Pirro, Ducati, 18 Runden zurück

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Ergebnisse MotoGP-Sprint, Misano (9. September):

1. Martin, Ducati, 13 Rdn in 19:58,785 min

2. Bezzecchi, Ducati, + 1,445 sec

3. Bagnaia, Ducati, + 4,582

4. Pedrosa, KTM, + 4,772

5. Binder, KTM, + 4,931

6. Viñales, Aprilia, + 6,062

7. Marini, Ducati, + 6,519

8. Aleix Espargaró, Aprilia, + 7,893

9. Alex Márquez, Ducati, + 9,264

10. Marc Márquez, Honda, + 11,318

11. Raúl Fernández, Aprilia, + 13,365

12. Oliveira, Aprilia, + 13,788

13. Quartararo, Yamaha, + 14,243

14. Zarco*, Ducati, + 14,154

15. Miller, KTM, + 17,421

16. Pol Espargaró**, KTM, + 17,451

17. Di Giannantonio, Ducati, + 18,133

18. Morbidelli**, Yamaha, + 19,749

19. Augusto Fernández, KTM, + 20,403

20. Pirro, Ducati, + 21,454

21. Nakagami, Honda, + 21,962

22. Bradl**, Honda, + 23,672

23. Mir**, Honda, + 36,100

*= ein Platz zurück ("track limits" in der letzten Runde)

**= 3-Sekunden-Strafe (statt Long-Lap am Rennende wegen "track limits"-Vergehen)

WM-Stand nach 24 von 40 Rennen:

1. Bagnaia, 283 Punkte. 2. Martin 247. 3. Bezzecchi 218. 4. Binder 173. 5. Aleix Espargaró 160. 6. Zarco 147. 7. Marini 135. 8. Viñales 128. 9. Alex Márquez 108. 10. Miller 104. 11. Quartararo 85. 12. Morbidelli 68. 13. Oliveira 65. 14. Augusto Fernández 58. 15. Rins 47. 16. Di Giannantonio 43. 17. Nakagami 35. 18. Pedrosa 32. 19. Marc Márquez 31. 20. Bastianini 25. 21. Raúl Fernández 22. 22. Savadori 9. 23. Folger 9. 24. Pol Espargaró 8. 25. Pirro 5. 26. Mir 5. 27. Petrucci 5. 28. Stefan Bradl 5.

Konstrukteurs-WM:

1. Ducati, 416 Punkte. 2. KTM 234. 3. Aprilia 218. 4. Yamaha 105. 5. Honda 105.

Team-WM:

1. Prima Pramac Racing, 394 Punkte. 2. Mooney VR46 Racing 353. 3. Ducati Lenovo Team 318. 4. Aprilia Racing 288. 5. Red Bull KTM Factory Racing 277. 6. Monster Energy Yamaha 153. 7. Gresini Racing 151. 8. CryptoDATA RNF 91. 9. LCR Honda 85. 10. GASGAS Factory Racing Tech3, 75. 10. Repsol Honda 36.

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1

Marco Bezzecchi

Aprilia Racing

142

2

Jorge Martin

Aprilia Racing

127

3

Fabio Di Giannantonio

Pertamina Enduro VR46 Racing Team

116

4

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

92

5

Ai Ogura

Trackhouse MotoGP Team

77

6

Raúl Fernández

Trackhouse MotoGP Team

68

7

Alex Márquez

BK8 Gresini Racing MotoGP

67

8

Francesco Bagnaia

Ducati Lenovo Team

63

9

Marc Márquez

Ducati Lenovo Team

57

10

Fermin Aldeguer

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