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Aprilia-Werkspilot Marco Bezzecchi stürzte früh im MotoGP-Rennen in Assen. Jetzt teilte sein Team mit: Bezzecchi ist bei Bewusstsein. Er wird aber zu weiteren Untersuchungen ins Uniklinikum gebracht.
Schlimme Szenen auf dem TT Circuit in Assen! Aprilia-Werkspilot Marco Bezzecchi crashte in der zweiten Runde des MotoGP-Rennens in den Niederlanden. In Kurve 15 verlor er die Kontrolle über sein Vorderrad, rutschte ins Kiesbett und drehte sich dort heftig mehrmals um die eigene Achse. Die gute Nachricht: Direkt wurde gemeldet, dass er bei Bewusstsein sei.
Bezzecchi wurde ins Medical-Center gebracht und anschließend ins Krankenhaus. Sein Aprilia-Werksteam teilte mit: «Nach seinem Sturz beim Grand Prix der Niederlande wurde Marco Bezzecchi umgehend in das Medical-Center der Rennstrecke gebracht, wo er vom medizinischen Personal, darunter auch dem medizinischen Leiter der MotoGP, Dr. Ángel Charte, gründlich untersucht wurde.»
Weiter heißt es im Statement: «Erste klinische Untersuchungen bestätigten, dass der Fahrer bei vollem Bewusstsein ist und eine normale Beweglichkeit in allen vier Gliedmaßen aufweist, ohne dass unmittelbare Anzeichen für schwerwiegende neurologische oder systemische Komplikationen vorliegen.» Gute Neuigkeiten also erst mal für die wichtigsten Punkte. Allerdings ließ Aprilia lieber Vorsicht walten.
Aprilia weiter: «Aufgrund starker Schmerzen infolge des heftigen Aufpralls hat das medizinische Team jedoch beschlossen, Bezzecchi in das Universitätsklinikum Groningen (Universitair Medisch Centrum Groningen) zu verlegen. Diese Verlegung ermöglicht es, umfassende bildgebende Diagnostik und spezialisierte Untersuchungen durchzuführen, um etwaige zugrunde liegende Verletzungen endgültig auszuschließen und einen sicheren Genesungsverlauf zu gewährleisten.»
Weitere Infos über seinen Zustand und mögliche Verletzungen sollen bereitgestellt werden, sobald sie vorliegen. Nach dem heftigen Unfall beinahe nebensächlich: Mit seinem Aus in Runde zwei ist Bezzecchi nun den dritten GP in Folge punktlos. In Ungarn fiel er aus, in Tschechien war er gesperrt – und nun der Unfall in den Niederlanden. Die WM-Führung ging an seinen Teamkollegen Jorge Martin.
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