Meregalli (Yamaha) über 2026: «Wird eine spannende Atmosphäre in der Box!»
Yamaha hat in der MotoGP-Saison 2026 mit der neuen V4-M1 eine große Herausforderung zu bewältigen. Bei der Teamvorstellung in Jakarta schwörte Massimo Meregalli seine Crew auf die nächsten Wochen ein.
Am 21. Januar stellte das Yamaha-Werksteam in der indonesischen Hauptstadt Jakarta die Farben für dir MotoGP-Saison 2026 vor. Mit dem gewohnten Fahrerduo Fabio Quartararo und Alex Rins wird der japanische Hersteller in diesem Jahr versuchen, den Rückstand auf die Konkurrenz aufzuholen.
Yamaha erlebte 2025 erneut eine enttäuschende Saison – mit dem letzten Platz in der Konstrukteurswertung. Dazu kam, dass Honda in Sachen Entwicklungsarbeit davonzog. Nicht ganz so negativ sah es damals Yamaha-Teammanager Massimo Meregalli: «Es war eine lange und harte Saison. Wir haben aber die Performance des Bikes sehr verbessert.»
2026 erfolgt der Neustart mit der V4-M1. Die Wildcard-Einsätze von Augusto Fernandez und der Valencia-Test im letzten Jahr dienten Yamaha zur Standortbestimmung in der Entwicklungsarbeit – es wurden laufend Verbesserungen vorgenommen. «Die Vorstellung dieses neuen Motorrads für 2026 ist ein besonderer Moment, denn es steht für monatelange harte Arbeit vieler Menschen – in der Box und in Japan. Die größte Veränderung in diesem Jahr ist technischer Natur: Wir starten mit einem komplett neuen Projekt, was sicherlich für eine spannende Atmosphäre in der Box sorgen wird, insbesondere bei den bevorstehenden Tests und dem ersten Rennwochenende», betonte Meregalli anlässlich der Teamvorstellung.
In den nächsten Wochen müssen bei den MotoGP-Tests in Malaysia und Thailand sowie in den ersten Rennen rasch Fortschritte gelingen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Und weil sich der Transfermarkt in den ersten Monaten 2026 sehr dynamisch entwickeln wird, geht es auch darum, Aushängeschild Quartararo zu überzeugen, auch 2027 Teil des Yamaha-MotoGP-Projekts zu sein – falls dies nicht schon zu spät ist. «Es wird eine steile, aber interessante Lernkurve geben, und alle – Mechaniker, Ingenieure, Fahrer – werden vom ersten Tag an an einem Strang ziehen», blickte Meregalli auf die Herausforderungen in den nächsten Wochen und Monaten voraus.
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