Aragon, FP2: Aprilia-Bestzeit, Lebenszeichen von Francesco Bagnaia!
Marco Bezzecchi holte sich bei der MotoGP in Aragon die FP2-Bestzeit. Marc Marquez wurde Zweiter, nutzte aber nur den Medium-Reifen. Francesco Bagnaia in den Top-5!
Bei Sonnenschein und blauem Himmel schaltete die Boxenampel am Samstagvormittag um 10:10 Uhr auf Grün und gab das 30-minütige FP2 frei. Für die 22 MotoGP-Piloten war es die letzte Gelegenheit, vor dem anschließenden Qualifying an den Feinheiten ihrer Abstimmungen zu arbeiten. Als Referenz diente die Bestzeit von Marco Bezzecchi aus dem Zeittraining am Freitagnachmittag. Der italienische Aprilia-Werkspilot hatte den 5,077 Kilometer langen Kurs in 1:45,455 min umrundet.
Die Rundenzeiten im FP2 signalisierten, dass die Rennabstimmung im Fokus stand. Nach zehn Minuten führte Marco Bezzecchi die Wertung mit einer 1:46,761er-Runde an. Dahinter folgte mit Diogo Moreira eine Honda vor zwei KTM – Pedro Acosta und Brad Binder hatten gut zwei Zehntelsekunden Rückstand.
Die Ducati-Piloten starteten verhalten in das FP2: Marc Marquez war als Sechster der bestplatzierte Ducati-Pilot. Probleme gab es bei VR46: Fabio Di Giannantonio setzte erst nach der Hälfte der Session seine erste Zeit. Und auch Ex-Champion Francesco Bagnaia hatte zu kämpfen. Der Italiener lag während des FP2 lange Zeit außerhalb der Top-15.
Frische Hinterreifen in der FP2-Schlussphase
Mit einem frischen weichen Hinterreifen schob sich Alex Marquez mit seiner Gresini-Ducati acht Minuten vor dem Ende des FP2 auf die zweite Position. Der Vizeweltmeister verpasste die Bezzecchi-Zeit um lediglich 0,030 Sekunden.
Fünf Minuten vor dem Ablaufen der Trainingszeit signalisierte der Zeitenmonitor absolute Sektor-Bestzeiten von Marc Marquez und Raul Fernandez (Trackhouse-Aprilia). Marquez übernahm mit einem frischen Medium-Hinterreifen die Spitze. Die Uhr blieb bei 1:46,448 Minuten stehen. Fernandez verwendete einen weichen Hinterreifen und schob sich auf die zweite Position.
Bezzecchi konnte bei seinem finalen Versuch aber nachlegen: Die Aprilia mit der Nummer 72 überquerte nach 1:46,216 Minuten den Zielstrich und übernahm erneut die Spitzenposition. Erfreulich: Francesco Bagnaia schob sich in die Top-5 und signalisierte, dass man einige Antworten für die Probleme gefunden hat.
Der WM-Leader außerhalb der Top-10
Das FP2 ging mit einer Aprilia-Bestzeit zu Ende. Bezzecchi war vor dem Qualifying der Schnellste, 0,232 Sekunden vor Marc Marquez. Raul Fernandez, Pedro Acosta (KTM) und Francesco Bagnaia komplettierten die Top-5. Dahinter folgten mit Fabio Di Giannantonio und Alex Marquez zwei weitere Ducati. Diogo Moreira (LCR-Honda), Brad Binder (KTM) und Franco Morbidelli (VR46-Ducati) folgten auf den Positionen 8 bis 10.
Enttäuschend verlief die Session für WM-Leader Jorge Martin (Aprilia), der nur Zwölfter wurde. Die schnellste Yamaha lag auf Position 16: Fabio Quartararo lag 1,273 Sekunden zurück. Seine Markenkollegen Jack Miller und Toprak Razgatlioglu folgten auf den Positionen 17 und 18.
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