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Speedway-World-Cup in Warschau im Livestream: Was die Kapitäne vorhersagen

Welche Speedwaynation ist die stärkste? Gastgeber Polen, Australien, Dänemark und Großbritannien fahren das am Samstagabend im World-Cup-Finale in Warschau aus. Die Stimmen nach dem Training.

Speedway

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Das vergangene Finale im Speedway-World-Cup war an Dramatik kaum zu überbieten, im letzten Heat des Abends gipfelte in Breslau (Wroclaw) die Spannung, als Maciej Janowski Polen zum Champion machte. Abgesehen von Janusz Kolodziej, für den Kacper Woryna zum Zug kommt, bietet Polen das gleiche Team wie 2023 auf, für das Gastgeberland sprach Kapitän Bartosz Zmarzlik nach dem Training in Warschau. «Ich bin froh, wieder im PGE Narodowy zu sein, es ist ein Privileg hier zu sein und in Rot und Weiß für Polen fahren zu dürfen. Ich möchte den Abend zu etwas ganz Besonderem machen», so Zmarzlik, der 2015 erstmals für sein Land im World-Cup dabei war und 2016 zum ersten Mal mit Polen Gold holte. «Wir haben eine große Geschichte im World-Cup und werden alles daransetzen, unseren Traum von Gold wahrwerden zu lassen. Es gibt dieses Jahr eine ganze Reihe wichtiger Speedway-Entscheidungen, aber das hier ist die wichtigste.»

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Premiere für Brady Kurtz

Während Zmarzlik bereits dreimal Gold im World-Cup gewann, wird Brady Kurtz sein erstes World-Cup-Finale bestreiten, nachdem er 2016 als Reserve dabei war, aber nicht zum Einsatz kam. «Es ist super, hier zu sein. Es ist mein erstes Mal, und dazu auch noch als Kapitän – das ist ein ganz besonderer Moment», brachte er seine Vorfreude auf das Rennen in Warschau zum Ausdruck, bei dem das australische Team mit Jack Holder auf einen der Helden des letztjährigen Triumphs beim Speedway der Nationen verzichten muss. «Es ist schade, dass Jack nicht bei uns ist. Er hat uns gemeinsam mit mir durch den Sieg beim Nations hierhergebracht. Das ist ein kleiner Dämpfer für uns.»

Neben den GP-Fahrern Max Fricke und Jason Doyle vervollständigen Ryan Douglas und der nächstjährige GP-Fahrer Rohan Tungate das Line-up der Männer von Down Under. Kurtz: «Ich bin nach wie vor sehr zuversichtlich, dass wir ein starkes Team haben. Ich glaube, sowohl Ryan als auch Rohan haben enormes Potenzial. Ryan gehört zu den vier Stammfahrern und hatte zwei gute Saisons. Ich bin zuversichtlich, dass die beiden eine gute Leistung zeigen können.»

Auch im dänischen Lager ist die Vorfreude groß, wie Kapitän Michael Jepsen Jensen betont. «Das wird mega – das wird eines der besten Events seit vielen Jahren und die Location macht es noch besser», so der 34-Jährige. «Ich finde, die Stimmung im Team ist gut, wir arbeiten gut zusammen und es wird spannend zu sehen, was uns erwartet. Es wird sehr eng, und wir müssen alles geben. Wir haben eine starke Aufstellung, also kann alles passieren.»

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Großbritannien ist deutlich geschwächt

Von Verletzungen und einem Rücktritt gebeutelt ist das britische Team, das mit dem Sieg im Halbfinale in Landshut seinen Platz im World-Cup-Finale eroberte. «Zu Saisonbeginn waren wir zuversichtlich, dass wir, wenn alle fit sind, um Gold kämpfen könnten. Aber es wird sehr schwer für uns, und wir müssen uns realistische Ziele setzen. Wenn wir um eine Medaille kämpfen können, wären wir mit dem Verlauf des Wochenendes sehr zufrieden. Für uns sind das sehr unglückliche Umstände. Wir hatten gehofft, dass Tai Woffinden wieder ganz fit sein würde, aber er hat sich erneut verletzt und ist inzwischen zurückgetreten. Dazu kommt das Pech, dass wir auch noch Dan Bewley wegen einer Verletzung verloren haben», hielt Kapitän Robert Lambert fest. «Wenn es um den World-Cup geht, ist das der Höhepunkt unseres Sports, und jeder Fahrer möchte im Team stehen. Ihn in diesem Stadion auszutragen, wird unglaublich, und die Mannschaft anzuführen, ist immer schön. Wir haben jetzt einige junge Fahrer eingebaut, was gut für die Zukunft ist. Das wird eine großartige Erfahrung für sie sein, und es wird spannend zu sehen, was sie draufhaben. Wir sind alle aufgeregt und gespannt darauf, wo wir stehen. Wir sind bester Stimmung.»

Das Finalrennen des World-Cups wird am Samstagabend ab 18:40 Uhr im kostenpflichtigen Livestream bei Discovery+ übertragen. Der Wettkampf über 20 Läufe wird um 19 Uhr gestartet.

Line-up Speedway-World-Cup, Finale, Warschau/PL:

Polen: Bartosz Zmarzlik, Maciej Janowski, Dominik Kubera, Patryk Dudek, Kacper Woryna; Teammanager: Stanislaw Chomski & Dariusz Cieslak

Großbritannien: Robert Lambert, Charles Wright, Adam Ellis, Leon Flint, Tom Brennan; Teammanager: Oliver Allen

Dänemark: Mikkel Michelsen, Leon Madsen, Michael Jepsen Jensen, Anders Thomsen, Frederik Jakobsen; Teammanager: Nicki Pedersen

Australien: Ryan Douglas, Brady Kurtz, Jason Doyle, Max Fricke, Rohan Tungate; Teammanager: Mark Lemon

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