Pedro Acosta (KTM): «Ich hoffe, dass es so viel regnet, wie sie sagen»
MotoGP-Ass Pedro Acosta (KTM) geht davon aus, dass die Aprilia-Fahrer auf Phillip Island schnell sein werden. Er hofft auf Regen: «Uns würde es helfen!» Wie er die Situation um den Katar-GP beurteilt.
Gegen die starken Aprilia-Fahrer konnte KTM-Pilot Pedro Acosta in Indonesien nicht viel ausrichten. Er holte aus seinem Paket das Maximum heraus, am Ende wurden es die Ränge 6 und 5. Vor den letzten fünf Grands Prix liegt der Spanier mit 97 Punkten Rückstand auf WM-Leader Jorge Martin (Aprilia) auf Position 5.
Auf dem Phillip Island Circuit schaffte es Acosta 2025 im MotoGP-Sprint auf das Podest. Im Hauptrennen am Sonntag wurde er trotz Probleme mit dem Hinterreifen Fünfter. Was ist dieses Jahr möglich? «Letztes Jahr hatten wir oft Probleme mit dem Reifenverschleiß, dieses Jahr sieht es besser aus, aber das können wir erst sagen, wenn wir es ausprobiert haben. Phillip Island ist in dieser Hinsicht eine schwierige Strecke; deshalb werden wir versuchen, es ruhig anzugehen», betonte der 22-Jährige. «Im Sprint standen wir letztes Jahr auf dem Podium, im Hauptrennen waren wir unter den Top-5, aber wir waren jeweils ziemlich weit weg vom Sieger. Letztes Jahr waren Raul und Marco hier sehr schnell, deshalb rechne ich damit, dass auch die anderen beiden Aprilia dabei sein werden. Marc war letztes Jahr nicht dabei, es ist aber eine seiner besten Strecken im Kalender; deshalb wird es ein hartes Rennen, das steht fest.»
Am Freitag soll das Wetter schön sein, die Prognose für Samstag und Sonntag sieht weniger gut aus. «Ich hoffe, dass es am Ende so viel regnet, wie sie sagen», schmunzelte Acosta. «Uns würde es helfen, ganz sicher werden wir dadurch auch ein paar unterhaltsamere Rennen haben. Auch für die Meisterschaft und die Fans wäre es interessanter.»
Der letzte Tanz auf Phillip Island
Der Große Preis von Australien findet das letzte Mal auf Phillip Island statt. «Das wird einerseits für alle schön sein, andererseits auch sehr traurig», meinte Acosta. «Es ist hier eine der besten Atmosphären im gesamten Rennkalender – die Fans sind so nah bei uns, und auch die Strecke gehört zu den legendärsten der Meisterschaft, wie Mugello, Jerez und einige andere. Es wird sehr traurig sein, dass wir nächstes Jahr nicht mehr hierherkommen.»
Aufgrund des militärischen Konflikts im Nahen Osten stand lange eine Absage des Katar-GP, der vom 6. bis 8. November stattfinden soll, im Raum. Die Lage dort ist nach wie vor ungewiss, Stand heute findet das Rennwochenende in der Wüste von Doha statt. Viele Fahrer sind vielleicht nicht so begeistert, dorthin zu fahren. «Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was passieren wird, aber letztendlich fahre ich für eine Marke, ich fahre für eine Meisterschaft, und wenn sie die Entscheidung treffen, hinzufahren, sollten wir hinfahren», stellte Pedro Acosta klar.
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