Marc Marquez: «2025 waren die Aprilia viel schneller als die anderen»
MotoGP-Champion Marc Marquez mag die Rennstrecke auf Phillip Island. Er hat dort schon fünf Grand-Prix-Siege geholt. Wie er seine Chancen in diesem Jahr gegen die Aprilia-Fahrer einschätzt.
Marc Marquez hat die Pause zwischen dem Indonesien-GP und dem Rennwochenende in Australien gut genutzt. Mit seiner Freundin Gemma Pinto nahm er sich eine Auszeit auf Bali. Dort konnte er entspannen und sich auf das intensive Saisonfinale vorbereiten.
In der Gesamtwertung hat der Ducati-Pilot vor den letzten fünf Grands Prix zwei Punkte Rückstand auf WM-Leader Jorge Martin (Aprilia). Wird es auf Phillip Island ein wichtiges Wochenende, um Punkte für die Meisterschaft zu sammeln? «Es wird ein interessantes Wochenende – vor allem wegen der Wetterprognose», grübelte der 33-Jährige. «Ich mag diese Strecke, normalerweise bin ich hier leistungsfähig. Letztes Jahr waren aber die Aprilia viel schneller als die anderen. Wir werden in den Trainings sehen, wo wir und die Aprilia-Fahrer stehen.»
2025 gab Aprilia auf dem Phillip Island Circuit den Ton an. Den Sprint gewann Werksfahrer Marco Bezzecchi, den Grand Prix konnte Trackhouse-Pilot Raul Fernandez für sich entscheiden. Marc Marquez fehlte letztes Jahr. Nachdem er sich beim Japan-GP vorzeitig den WM-Titel gesichert hatte, wurde er im Rennen in Indonesien von «Bez» abgeschossen. MM93 verletzte sich an der Schulter, seine Saison war zu Ende.
Am Freitag soll das Wetter schön sein, die Prognose für Samstag und Sonntag sieht weniger gut aus. «Es ist für alle gleich. Am Ende muss man sich auf jeden einzelnen Tag konzentrieren», betonte der neunfache Weltmeister. «Am Freitag versuche ich, unter den Top-10 zu sein. Am Samstag müssen wir dann sehen, was es zu tun gibt. Hier in Phillip Island sind die Wochenenden immer wechselhaft, was es für die Fahrer schwieriger macht.»
Marc Marquez: «Ich habe auch gute Erinnerungen an das Jahr 2024»
Der Australien-GP findet das letzte Mal auf Phillip Island statt. Marc Marquez konnte auf der legendären Rennstrecke über alle Klassen hinweg insgesamt fünf Grand-Prix-Siege einfahren – 2024 holte er seinen letzten Sieg dort. Welche Gefühle und Erinnerungen verbindet er mit dieser Strecke?
«Ich habe gute Erinnerungen. Es stimmt, dass ich in der Vergangenheit ein paar Fehler gemacht habe. Immer, wenn ich in Motegi den Titel gewonnen hatte, kam ich hierher, und ich stürzte», schmunzelte Marquez. «Aber 2019 habe ich das geändert – nachdem ich in Motegi den Titel gewonnen hatte, habe ich hier erneut gewonnen. Ich habe auch gute Erinnerungen an das Jahr 2024. Das war auch ein fantastisches Rennen mit dem Burnout beim Start. Also ja, es ist eine Strecke, die ich mag.»
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