Audi-Rennleiter Allan McNish: So ist die WM-Lage im Mittelfeld der Formel 1
Audi ist mittendrin im Kampf um die Mittelfeld-Plätze in der F1-WM. Der Rennleiter der Deutschen, Allan McNish, gibt einen Überblick, wer noch Upgrades bringt und wie das Kräfteverhältnis ist.
Die Formel 1 geht in die Schlussphase der Saison. Laut offiziellem Kalender stehen noch sechs Grands Prix an. Es geht nun also um die finalen Punkte, die am Ende über die Platzierungen in der WM-Tabelle entscheiden.
Audis Rennleiter Allan McNish gab nach dem Singapur-Rennen eine Einschätzung ab, was in der Schlussphase der Saison im Mittelfeld der Formel 1 noch an Upgrades kommt. Der Schotte: «Wir haben noch ein paar kleine Details, aber keine umfassenden Änderungen. Unser großes Upgrade war das in Baku, das wir seitdem einsetzen, und das ist das Wichtigste. Es geht jetzt eher um Details, würde ich sagen.»
Diese Upgrades kommen noch von Audi & Co
Und die Konkurrenz? McNish: «Was ich weiß, ist, dass Racing Bulls noch mit etwas an den Start gehen. Sie haben etwas in petto. Alpine ebenfalls. Das sind also zwei große Vorstöße von ihnen, denn beide, insbesondere Alpine, haben erst kürzlich etwas eingeführt. Ich nehme an, das macht die Wettbewerbsfähigkeit im Mittelfeld aus.» Wie so oft beschworen: Es ist vor allem in diesem ersten Jahr des neuen Reglements eine Entwicklungs-WM.
Wer hat im F1-Mittelfeld die Nase vorn?
McNish: «Haas zu einem früheren Zeitpunkt dabei, aber meiner Meinung nach kämpfen konstant wir, Alpine und Racing Bulls um diese Top-10-Platzierungen und Punkte hinter Ferrari, McLaren, Mercedes und Red Bull. Es hängt einfach davon ab, wer an dem Tag alles richtig macht.»
Auf eine Frage zu dem Upgrade in Baku, das nicht direkt zu zünden schien, scherzte McNish: «Es gab eigentlich keine Fragezeichen dazu. Es gab Fragezeichen von euch, aber nicht von uns.» Also bei den Journalisten. McNish: «In Baku war uns die Lage ziemlich klar, weil wir die Runs absolviert haben. Da hatten wir einen klaren Überblick. Wir haben das mit beiden Autos durchgezogen und verstanden, was wir hatten. Wir haben im ersten freien Training noch einen weiteren Lauf absolviert, da in Kuala Lumpur höhere Geschwindigkeiten erreicht werden – etwas, das man in Baku nicht hat. Wir haben also das gesamte Spektrum abgedeckt und hatten in dieser Hinsicht Klarheit.»
In Singapur punktete Nico Hülkenberg in Sprint und Grand Prix. Premiere! McNish: «Was das Selbstvertrauen angeht, war das wichtig, denn ich kann nicht behaupten, dass es nicht enttäuschend gewesen wäre, in zwei aufeinanderfolgenden Rennen den 11. Platz zu belegen.»
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