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Bimota in Schwarz-Gold: Edler Retro-Auftritt beim WM-Finale

Mit dem Sonderdesign «Nero» erinnerten Alex Lowes und Axel Bassani in Jerez an eine seltene DB1 von 1985. Als Siebter und Achter waren sie im zweiten Lauf die besten Nicht-Ducati-Piloten.

Im Artikel erwähnt

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Nicht nur das Ducati-Werksteam zeigte sich beim Saisonfinale der Superbike-WM 2026 in einem besonderen Look. Zum letzten Rennen der Saison tauschte auch Bimota die gewohnten Farben und legte einen besonders eleganten Auftritt hin. Alex Lowes und Axel Bassani rückten in Jerez mit tiefschwarzen KB998 Rimini aus, deren Verkleidungen von feinen goldenen und roten Zierlinien durchzogen waren.

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Die Kombination weckte bei einigen Rennsportfans Erinnerungen an die legendäre John-Player-Special-Lackierung, mit der Lotus in den 1970ern und 1980ern in der Formel 1 antrat. Die Inspiration für das «Nero» genannte Design stammte allerdings aus der eigenen Geschichte: Als Vorlage diente eine spezielle Ausführung der Bimota DB1 von 1985, die ausschließlich für den australischen Markt bestimmt war.

Bimota erinnert an die eigenen Anfänge

Aus sportlicher Sicht gelang Bimota beim Finale in Jerez ein respektabler Saisonabschluss. Lowes beendete den zweiten Lauf auf Platz 7, Bassani folgte als Achter. Damit waren die beiden Bimota-Piloten am Sonntag die bestplatzierten Nicht-Ducati-Piloten.

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Mit der Sonderlackierung griff die Mannschaft ein Modell aus einer prägenden Epoche auf. In den 1970er- und 1980er-Jahren etablierte sich Bimota als Hersteller exklusiver Sportmotorräder, die eigenständige Fahrwerkskonzepte mit zugekauften Motoren verbanden. Die DB1 nahm dabei einen besonderen Platz ein: Sie war die erste Bimota mit Ducati-Antrieb.

Heute liefert Kawasaki den Motor für die KB998 Rimini und bildet auch wirtschaftlich einen wesentlichen Pfeiler der Marke. Die Rückbesinnung auf die DB1 zeigt, dass die unterschiedlichen technischen Partnerschaften zur Geschichte von Bimota gehören.

Klassisch und edel: Bimota interpretiert Geschichte neu

Im Mittelpunkt des Sonderauftritts stand jedoch die Gestaltung. Die schwarzen Flächen ließen die goldenen und roten Linien besonders deutlich hervortreten. Statt mit großflächigen Kontrasten arbeitete das Design mit feinen Akzenten, die den Formen der Verkleidung folgten. Das verlieh den beiden Rennmaschinen einen ebenso klassischen wie edlen Charakter.

Nach Angaben des Bimota by Kawasaki Racing Teams sollte «Nero» mehr sein als eine historische Farbvariante. Die Lackierung stehe für den Mut der Marke, eigene Wege zu gehen, Konventionen herauszufordern und außergewöhnliche Motorräder zu schaffen.

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Die seltene australische DB1-Ausführung wurde dafür nicht einfach kopiert, sondern als Ausgangspunkt für eine moderne Interpretation genutzt. Unter den Blicken der Kameras und Fotografen brachten Lowes und Bassani das Sonderdesign im letzten Rennen des Jahres auf die Strecke – und waren damit hinter den dominanten Ducatis die zweite Kraft.

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Team
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11

Nicolò Bulega

Nicolò Bulega

Aruba.it Racing - Ducati

20

32:56,372

1:37,573

25

02

7

Iker Lecuona

Iker Lecuona

Aruba.it Racing - Ducati

20

+4,696

1:38,010

20

03

14

Sam Lowes

Sam Lowes

Elf Marc VDS Racing Team

20

+13,349

1:38,374

16

04

19

Álvaro Bautista

Álvaro Bautista

BARNI Spark Racing Team

20

+14,928

1:38,405

13

05

5

Yari Montella

Yari Montella

BARNI Spark Racing Team

20

+17,192

1:38,897

11

06

34

Lorenzo Baldassarri

Lorenzo Baldassarri

Team GO Eleven

20

+18,120

1:38,990

10

07

22

Alex Lowes

Alex Lowes

Bimota by Kawasaki Racing Team

20

+22,596

1:38,895

9

08

47

Axel Bassani

Axel Bassani

Bimota by Kawasaki Racing Team

20

+25,957

1:39,086

8

09

67

Alberto Surra

Alberto Surra

Motocorsa Racing

20

+27,142

1:39,131

7

10

88

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Miguel Oliveira

ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team

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+28,002

1:39,302

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