Pedro Acosta (8.) hofft auf Regen: «Vielleicht reicht es für das Podium»
Platz 8 und der direkte Q2-Einzug: Pedro Acosta übertraf am MotoGP-Freitag auf Phillip Island seine Erwartungen. Das Renntempo stimmt ihn zuversichtlich, die Fahrstabilität bereitet noch Probleme.
Der MotoGP-Freitag auf Phillip Island verlief für Pedro Acosta besser als erwartet. Der KTM-Werkspilot
Zwischenzeitlich hatte Acosta das Klassement sogar angeführt. Rund 20 Minuten vor Schluss setzte er sich mit frischen weichen Reifen und einer Zeit von 1:27,208 min an die Spitze. In der Schlussphase wurde er noch zurückgereicht und landete knapp hinter Markenkollege Enea Bastianini, der als Siebter bester KTM-Pilot war.
«Es lief ehrlich gesagt nicht schlecht. Ich bin happy, es lief besser als erwartet. Ich war zu Beginn des Zeittrainings ziemlich schnell. Mein Renntempo war gut. Meine erste Zeitenjagd lief ebenfalls gut. Dann hatte ich bei meiner zweiten Zeitenjagd ein paar Probleme. Doch ich bin happy, denn ich bin im Q2 und das war das Ziel», erklärte Acosta.
KTM hat noch Hausaufgaben, aber die Richtung stimmt
Während sich die vier Aprilia-Piloten unter den ersten fünf behaupteten, konnte der KTM-Pilot auf der Strecke zumindest zeitweise mithalten. «Ja, es lief wirklich besser, als ich erwartet habe. Doch mit der Fahrstabilität des Motorrads habe ich zu kämpfen – vor allem im dritten Sektor. Doch es ist kein Desaster. Auf eine schnelle Runde habe ich aber einige Probleme», schilderte der Spanier.
Für Acosta fiel die Bilanz deshalb positiver aus, als es Platz 8 allein vermuten lässt. Im Unterschied zur schwierigen zweiten Zeitenjagd überzeugten ihn seine längeren Stints. «Es gibt noch Raum für Verbesserungen. Ein Trockenrennen hier ist normalerweise sehr lang. Mein Renntempo war gut», betonte der KTM-Werkspilot.
Trotzdem würde er einen Wetterumschwung begrüßen. Während einige seiner Kollegen angesichts der Prognosen für Samstag und Sonntag auf trockene Bedingungen hoffen, äußerte Acosta einen anderen Wunsch: «Ich klopfe auf Holz und hoffe, dass heute Nacht der Regen kommt», sagte er.
Eine Kampfansage an die Spitze vermied der Spanier nach dem ersten Tag. Eine Chance auf die ersten drei Plätze hält er aber für möglich. «Wir haben noch mehr Potenzial. Vielleicht reicht es nicht für den Kampf um den Sieg, aber vielleicht für das Podium», erklärte Acosta.
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