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Porsche 917: Würdiges Denkmal mit Film und Buch
​Die Frage ist: Welches ist der Rennwagen aller Rennwagen? Die Antwort lautet seit mehr als 50 Jahren für viele Fans: der Porsche 917. Ein Film von Helmut Deimel samt Buch setzt dem Auto ein würdiges Denkmal.
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Der Porsche 917 fasziniert Fans und Fachleute zugleich, seit mehr als 50 Jahren. Die legendäre Flunder aus Zuffenhausen bestach durch Form, Technik und Farben, am Lenkrad einige der besten Racer ihrer Epoche, das war auch notwendig, denn in seiner ersten Version war der Rennwagen ein kaum zu bändigendes Biest.
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Ein Fachgremium wählte 1997 im Auftrag unserer Kollegen des Magazins "Motor Sport" den grossartigsten Rennwagen der Geschichte. Ihre Wahl fiel auf den Porsche 917. Das bahnbrechende Fahrzeug wurde 1969 präsentiert, auf dem Automobilsalon von Genf. Als der Automobilverband FIA 1968 die Hubraumgrenze für die Sportwagen-Weltmeisterschaft auf fünf Liter anhob, witterte Porsche eine einmalige Chance: Binnen eines Jahres schuf Konstrukteur Hans Mezger den atemberaubendsten Boliden, den die Motorsportwelt je gesehen hatte, den Porsche 917. Der Porsche 917 umrankt von Mythen und Legenden. Nehmen wir alleine die Entstehung: Porsche baute den 917 nach dem damals existierenden Gruppe-4-Reglement auf (ab 1970 in Gruppe 5 umbenannt). Um einen Wagen in der Gruppe 4 zu homologieren, mussten 25 Exemplare des entsprechenden Fahrzeuges aufgebaut werden. Als Lohn dafür durfte dann ein bis zu 5 Liter grosser Motor verwendet werden. Die FIA ging davon aus: Diesen Aufwand bürdet sich ohnehin keiner auf, aber da hatten sie die Rechnung ohne die pfiffigen Köpfe bei Porsche in Zuffenhausen und bei Ferrari in Maranello gemacht. Als Chefkonstrukteur des Porsche 917 ging Hans Mezger in die Geschichte ein. Er war nicht nur für den Zwölfzylindermotor verantwortlich, sondern auch für das Gesamtfahrzeug an sich. Natürlich hatte auch der damalige Leiter der Porsche-Entwicklungsabteilung Ferdinand Piëch einen stattlichen Anteil an der Entstehung des 917. Nach der Präsentation des Chassis 917-001 im März 1969 auf dem Genfer Automobilsalon bekam Porsche einen Monat später Besuch von den Inspekteuren des Weltverbandes FIA. Ziel war es, die 25 geforderten Exemplare zu begutachten, um den entsprechenden Stempel unter die Homologationspapiere zu drücken. In Bezug auf diese Visite gibt es noch im heutigen im Sportwagen-Paddock diverse Geschichten und Versionen zu hören. Nennen wir es einmal so: Es standen 25 Exemplare des Porsche 917 auf dem Hof vor dem Porsche Werk 1 in Zuffenhausen. Wie viele dieser Wagen sich tatsächlich in einem fahrbaren Zustand befanden, lassen wir mal offen, und auch das gehört zum Mythos des Porsche 917. Eine interessante Parallele dazu aus Italien: Enzo Ferrari wollte 1962 das Modell 250 GTO für Einsätze im GT-Sport annehmen lassen. Gemäss des italienischen Verbands mussten zur Homologation hundert Fahrzeuge gebaut werden. Aber die hatte Ferrari nicht bereit. Der listige Enzo führte den Regelhütern eine Reihe von Fahrzeugen vor, dann gab’s einen schönen Espresso. Währenddessen wurden die Autos in einen anderen Bereich gefahren und nach der Kaffeepause den Funktionären als weitere Fahrzeuge präsentiert. Ob das Mythos oder Wahrheit ist, darüber diskutieren die Fans bis heute so leidenschaftlich wie über die Fahrbarkeit der 917er. Insgesamt musste Porsche mit der Entwicklung des 917 erhebliche wirtschaftliche Risiken eingehen. Letztlich hat sich der Aufwand aber gelohnt. Gleich im ersten Jahr stellte Rolf Stommelen den 917 auf die Pole-Position zu den 24 Stunden von Le Mans. Der Gesamtsieg beim Klassiker an der französischen Sarthe blieb 1969 aber noch versagt. Das änderte sich im Folgejahr, als Hans Herrmann und Richard Attwood den langersehnten (und ersten) Gesamtsieg von Porsche in Le Mans einfahren konnten, diese nach zahlreichen Klassensiegen. Dutzende Siege des Porsche 917 sollten auf nationaler und internationaler Bühne folgen. Ähnlich lang wie die Erfolgsgeschichte des Porsche 917 ist auch die Aufzählung seiner verschiedenen Karosserievarianten. Bereits vom 1969er Modell gab es eine Kurzheck- und Langheckvariante – genauso wie mit dem 917 PA eine offene Version, was vom damaligen Schweizer Porsche-Werksfahrer Jo Siffert angeschoben worden war. In dessen Weiterentwicklung entstanden der Porsche 917/10 und der so spektakuläre Porsche 917/30, mit dem die Deutschen die Gegner in der CanAm-Serie in Grund und Boden fuhren. Helmut Deimel setzt dem Sportwagen aus Zuffenhausen nun ein filmisches Denkmal. In 82 Minuten erzählt er die ganze Geschichte des Fahrzeugs, von der Entwicklung und Präsentation 1969 über die Jahre in der Marken-WM, die Hauptrolle im Le-Mans-Film mit dem unvergessenen Hollywood-Star Steve McQueen, die Can-Am- und Interserie-Erfolge bis hin zum letzten Ausrufezeichen, der Rekordfahrt von Talladega (Alabama/USA) im Jahre 1975. Neben umfassendem historischem Bildmaterial enthält der Film Interviews mit Protagonisten, wie Kurt Ahrens, Richard Attwood, Derek Bell, Vic Elford, Peter Falk, Hans Herrmann, Willi Kauhsen, Gérard Larousse, Gijs van Lennep, Herbert Linge, Dr. Helmut Marko, Hans Mezger, Ferdinand Piëch und Dieter Quester. Als Teil der "Edition Porsche Museum" ist der Film nicht nur als DVD veröffentlich worden, sondern auch als Premium-Edition mit einem bildgewaltigen, 60 Seiten starken Begleitbuch im Maxi-Format von 28 x 28cm. Film und Buch sind für jeden Rennwagenliebhaber ein Festschmaus, für jeden Porsche und 917er Fan ein Muss.
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Das Wichtigste in Kürze
Helmut Deimel: Porsche 917 – der Film Edition Porsche Museum EAN 9120044860253 Text in deutscher und englischer Sprache Format 28 x 28 cm 60 Seiten 78 Fotos Preis: 69 Euro Auch nur als DVD: Herausgeber: Powerslide Film Regie/Autor: Helmut Deimel Format: NTSC-DVD Bildformat: 16:9 Regionalcode: 0 (Regionsfrei/Weltweit) Ton: Stereo Laufzeit: 82 Min. Sprachen: Deutsch & Englisch FSK: Ohne Altersbeschränkung EAN: 9120044860246 Preis: 29,90 Euro Beides erhältlich im Fachhandel oder beim: RacingWebShop Hauptstr. 172 51143 Köln Deutschland Tel.: +49 (0)2203-9242570 Fax: +49 (0)2203-9242590 RacingWebShop
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