Die Racing Bulls in der Formel-1-Pause: Dirtbike, Reisepass und Simulator
Die Racing Bulls-Piloten Liam Lawson und Arvid Lindblad verraten, wie sie die Frühlingspause der F1 nutzen: Training im Gym und Simulator, eine Reise nach Neuseeland und allerlei Vorbereitung.
An diesem Wochenende hätte eigentlich der Formel-1-Grand-Prix in Saudi-Arabien stattgefunden. Doch wegen des Kriegs im Nahen Osten kann das Rennen nicht stattfinden, ebenso wenig der GP in Bahrain, der eigentlich vorige Woche gewesen wäre. Fahrer und Teams haben daher eine ungewohnte fünfwöchige Pause im Rennkalender.
Die Teams entwickeln weiter fleißig an den Autos, die Fahrer bereiten sich auf die anstehenden Wochenenden in Miami (1.-3. Mai) und zwei Wochen später Montreal vor – und haben auch mal Zeit für Dinge, die sonst im laufenden Rennbetrieb eher in den Hintergrund geraten.
Liam Lawson: Dirtbike & Reisepass in Neuseeland
Racing Bulls-Pilot Liam Lawson nutzte die Pause sowohl für Administratives als auch für konkrete Rennvorbereitung. Der Neuseeländer erzählt: «Ich war über eine Woche in Neuseeland, da ich mir einen neuen Reisepass besorgen musste. Ich konnte viel Zeit mit meiner Familie verbringen, die ich nicht so oft sehe, und bin ziemlich viel mit meinem Dirtbike gefahren.» Seinen Lebensmittelpunkt hat der Kiwi-Fahrer mittlerweile in Europa. Die Heimat auf der anderen Seite der Welt ist da im normalen Saisonbetrieb eine meist zu weite Reise.
Arbeit in Simulator und Fabrik
Lawson weiß die Pause zu schätzen: «Ich nutze diese Zeit, um mich auf Miami vorzubereiten. Ich habe viel Arbeit am Simulator geplant und werde Zeit in Faenza verbringen, um mit dem Team in der Fabrik zusammenzuarbeiten.»
Training für die Sommer-Hitze
Lawsons Teamkollege und F1-Rookie Arvid Lindblad verriet: «Es ist eine unerwartete Pause, also habe ich die freie Zeit optimal genutzt und versucht, so viel wie möglich aus den ersten paar Rennen zu lernen und die wichtigsten Erkenntnisse mitzunehmen. Neben den Simulator-Sessions habe ich auch trainiert. Die ersten paar Rennen waren nicht allzu warm, aber jetzt, wo es langsam heißer wird, stelle ich sicher, dass ich gut darauf vorbereitet bin.»
Mit dem Auftakt in seine erste Formel-1-Saison ist der Brite zufrieden: «Ich habe mir keine allzu klaren Erwartungen gesteckt, sondern mich einfach darauf konzentriert, zu lernen. Ich bin sehr zufrieden damit, wie die ersten paar Rennen gelaufen sind. Natürlich arbeite ich ständig daran, mich zu verbessern. Das Team hat auf der operativen Seite gute Arbeit geleistet, und wir haben die Grundlagen gut umgesetzt, was uns geholfen hat, als Team Punkte zu holen.»
Lawson: «Die Vorbereitung in die Saison war gut und wir waren ziemlich stark in Melbourne, stärker als bei den anderen beiden Rennen. Wir haben das Beste aus unserer Geschwindigkeit herausgeholt, und das Team hat wirklich gute Arbeit geleistet. Für die Zukunft ist es das Ziel, noch mehr Leistung aus dem Auto herauszuholen, und sobald wir das geschafft haben, werden wir in einer starken Position sein. Wir konnten in jedem Rennen dieses Jahres punkten, was uns eine gute Grundlage bietet, auf der wir weiter aufbauen können.»
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