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So läuft es für die einzige Frau bei der Rallye Dakar
Als Werksfahrerin für Fantic fährt Sandra Gomez ihre bisher beste Dakar. So läuft es für die einzige Frau bei der 47. Ausgabe der härtesten Rallye. Zerkratzte Beine sind das geringste Übel.
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Frauen waren in der Motorradkategorie einer Rallye Dakar schon immer unterrepräsentiert, in diesem Jahr ist mit Sandra Gomez sogar nur eine Vertreterin des weiblichen Geschlechts am Start.
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"Es fühlt sich seltsam an", sagte die zweifache Trial-Vizeweltmeisterin. "Ich habe ein Video von der ersten Dakar in Saudi-Arabien gesehen, wo sieben Frauen auf Motorrädern am Start waren. Ich finde das schade, denn ich wäre auch gerne mit anderen Frauen gefahren. Natürlich ist die Dakar ein hartes Rennen, das einen körperlich und geistig fordert. Schließlich sind wir alle für einen Traum hier, und der Sport verbindet alle. Sobald man den Helm aufgesetzt hat, gibt es keine Unterschiede mehr zwischen Männern und Frauen." Nach sieben Etappen ist die Spanierin noch dabei, was angesichts 33 Ausfällen wahrlich nicht selbstverständlich ist. Außerdem: Die Fantic-Pilotin, die 2025 ihre dritte Dakar bestreitet, hat alle Etappen mit Bravour überstanden, auch die besonders herausfordernde 48-Stunden-Etappe sowie die Marathon-Stage. Die 31-Jährige belegt mit 11 Stunden Rückstand den respektablen 44. Platz. "Die Dakar ist zermürbend", gibt Gomez zu. "Allein zehn Stunden auf dem Motorrad zu sitzen, dazu Kälte und Staub, die sehr langen Etappen, mit Steinen, Bäumen und Sträuchern, mit langen Dornen, die sogar die Kleidung durchstechen können. Wir sind alle zerkratzt, hauptsächlich an den Beinen. Man muss für eine Dakar gut trainiert sein. Für eine Frau gilt das noch mehr, aber ich liebe das Training."
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Das Leiden wird für Gomez in der zweiten Woche nicht weniger werden. Drei Etappen stehen ihr noch bevor, in denen es hauptsächlich durch tiefen Sand und Dünen gehen wird – eine enorme Kraftanstrengung.
"In Spanien gibt es keine Dünen, daher sind mir die schnellen Strecken und das felsige Terrain viel vertrauter. Trotzdem mag ich den Sand sehr", versicherte die Fantic-Pilotin. "Das ist Teil des Dakar-Abenteuers, er ist der Mythos der Wüste und der Reise ins Unbekannte. Ich bin mit dem Traum von der Dakar aufgewachsen, ich habe so viele Videos von den Rennen in Afrika gesehen. Ich bin so glücklich, hier zu sein."
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