Raul Fernandez (7.) zu Gerüchten: «Habe einen wichtigen Tag morgen!»
MotoGP-Ass Raul Fernandez (Aprilia) wuchtete sich vor heimischer Kulisse in Jerez als einer von fünf Spaniern direkt in das Q2 und wehrte danach Spekulationen über seinen künftigen Teamkollegen ab.
Raul Fernandez konnte wie Teamkollege Ai Ogura (5.) nach dem ersten Trainingstag in Jerez de la Frontera zufrieden sein. Beide Trackhouse-Aprilia-Asse schafften es im Zeittraining am Nachmittag in die Top-10, haben somit ihren Platz im wichtigen Q2 am Samstag bereits sicher. Bezeichnend für Jerez und das enorme Level der MotoGP: Die Top-10 waren am Freitag nur durch 0,655 Sekunden getrennt.
«Ich bin sehr glücklich, seit Australien 2025 war ich nicht mehr direkt im Q2», analysierte Fernandez in der Journalisten-Runde. «In der Race-Pace sind wir ja schnell. Ich bin aber happy, weil wir bei der Zeitattacke etwas anderes probiert haben und es sieht danach aus, dass es funktioniert. Das Wochenende wird somit einfacher. Der Samstag wird aber dennoch der wichtige Tag. Wir sind bereit, haben viel mit dem weichen Hinterreifen gearbeitet – und wir haben schon viele Runden für den Sprint am Samstag gedreht. Schauen wir mal, was im Q2 dann morgen passiert.»
«Hier wäre es auch sehr gut, wenn man in den ersten beiden Reihen steht. Wir wissen aber nicht, was am Samstag passieren wird. Aber ich habe fast alle Fahrer mit einer ähnlichen Pace wahrgenommen. Ok, Alex und Diggia sind vielleicht etwas stärker», führte Fernandez weiter aus. «Wir haben ein Setup bei der Elektronik gefunden, das uns in Zukunft vielleicht helfen kann. Wir müssen es zwar noch künftig bestätigen – es geht um die Motorbremse und da fühle ich mich supergut. Aber so können wir künftig das Wochenende besser angehen.»
In der MotoGP machen kleine Dinge den Unterschied
Fernandez weiter: «Wir haben auch die Mentalität geändert, was die Motorbremse betrifft – wie wir sie nutzen. Auch bei der Zeitattacke haben wir was adaptiert und es hat gewirkt. Es sieht danach aus, als würde es funktionieren. Es sind kleine Details. In der MotoGP ist es im Moment so, dass kleine Dinge einen Unterschied machen können.»
Der Spanier enthüllte zudem: «Aprilia hat uns auch etwas Neues bei der Aerodynamik im Bereich der Sitzbank geliefert - das hatten wir noch nicht in den vergangenen drei Rennen.» Da sein jetziger Teamkollege Ai Ogura 2027 abwandern wird, wurde Fernandez auch nach seinen Plänen gefragt – er reagierte ausweichend. «Ich habe einen wichtigen Tag morgen, da kann ich nicht daran denken, wo ich 2027 sein werde oder wer da bei Trackhouse sein wird.» Der Anmerkung, es könnte sich um Luca Marini handeln, konterte Fernandez: «Ich will es jetzt auch nicht wissen!»
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