Riccardo Patrese: «Max Verstappen in einem Ferrari? So könnte das gehen»
Der 256-fache GP-Teilnehmer Riccardo Patrese glaubt: «Max Verstappen hält alle Karten in der Hand, was das künftige F1-Startfeld angeht.» Der Italiener sagt, wieso Ferrari Verstappen holen könnte.
Hört er auf mit der Formel 1? Hört er ganz auf? Fährt er nur noch GT- und/oder Langstreckenrennen? Die Fans überbieten sich in mit den wildesten Spekulationen über Max Verstappen.
Der 72-jährige Riccardo Patrese, sechsfacher GP-Sieger und WM-Zweiter 1992 (hinter seinem Williams-Stallgefährten Nigel Mansell) sagt beim Portal BettingLounge: «Es gibt derzeit so viele Gerüchte über Verstappen. Ich glaube: Wenn Max wechseln will, dann kann er das leicht.»
«Jeder möchte doch Max in seinem Team haben. Wenn Max zu McLaren gehen will, dann verlässt einfach einer der beiden gegenwärtigen Fahrer das Team, vielleicht Oscar Piastri. Wenn Max zu Mercedes geht, sieht es wohl so aus, als würde George gehen müssen.»
Patrese – von Monaco 1977 bis Australien 1993 bei 256 WM-Läufen am Start – glaubt sogar: «Und wenn Max zu Ferrari gehen will, werden sie sicher auch dort einen Platz für ihn finden.»
«Bislang hat Ferrari gute Arbeit geleistet, zumindest in den ersten Grands Prix. Ich empfinde sie als zufriedener, weil sie hoffen, dass sie dieses noch so junge Projekt weiterentwickeln und wettbewerbsfähig genug sein können, um Rennen zu gewinnen.»
«Aber wenn sie nicht gewinnen sollten, so muss ein Fahrer den Preis dafür zahlen. Sie könnten sich dazu entscheiden, dass sie etwas ändern müssen. Das könnte bedeuten, dass sie versuchen, Verstappen zu holen.»
«So oder so – der Auslöser für jeden Wechsel ist das, was Max Verstappen entscheidet. Er ist quasi das erste Teil des Puzzles. Hat sich Max entschieden, dann bewegt sich alles andere.»
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