BMW-Bosse feiern Suzuka-Coup: «Unsere Fahrer haben Historisches geschafft!»
Erstmals steht ein europäischer Hersteller bei den 8 Stunden von Suzuka auf dem Podium. BMW-Motorrad-Chef Markus Flasch und Motorsportleiter Sven Blusch sprechen von einem Meilenstein.
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«Ein absolutes Wahnsinnsrennen!», schwärmte Flasch nach dem Zieleinlauf der Nummer 37, die von Markus Reiterberger, Michael van der Mark und Steven Odendaal pilotiert wurde. «Ich bin mehr als stolz auf das, was die ganze Mannschaft hier in Suzuka erreicht hat.»
Besonders hob der BMW-Chef die Bedeutung des Rennens hervor. «Dieses Rennen ist das wichtigste Event für die japanischen Hersteller und sie treten hier mit Stars aus der MotoGP und der Superbike-WM an. Jetzt ist es BMW Motorrad mit unserem Stammteam aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft gelungen, ebenfalls auf das Podium zu fahren.»
Mit Michael van der Mark, Markus Reiterberger und Steven Odendaal setzte sich das BMW-Werksteam gegen zahlreiche hochkarätig besetzte Mannschaften durch. Für Flasch ist der historische Erfolg deshalb vor allem der Lohn einer geschlossenen Teamleistung.
«Bei absolut widrigen Bedingungen haben Mickey, Markus, Steven und die gesamte Mannschaft um Werner Daemen Historisches geschafft. Der erste europäische Hersteller auf dem Suzuka-Podium ist BMW. Danke an alle für ihren absolut entschlossenen Einsatz!», so der BMW-Motorrad-CEO.
Sven Blusch spricht von einem «historischen Tag» für BMW
Auch Motorsportleiter Sven Blusch sprach von einem Meilenstein in der Geschichte von BMW Motorrad Motorsport. «Das ist ein historischer Tag für BMW Motorrad. Nach 47 Jahren haben wir es als erster nicht-japanischer Hersteller aufs Podium geschafft. Das erfüllt uns mit unglaublich viel Stolz.»
Blusch lobte insbesondere die Arbeit des Teams und die fehlerfreie Vorstellung der Fahrer unter schwierigsten Bedingungen. «Die Mannschaft vor Ort hat einen großartigen Job gemacht und die Fahrer haben auch unter den schwierigsten Bedingungen die Ruhe bewahrt.»
Mit dem dritten Platz sammelte das BMW-Werksteam als bestes dauerhaft in die Langstrecken-WM eingeschriebenes Team zudem wertvolle Punkte im Titelkampf. Dadurch verkürzte BMW den Rückstand auf Spitzenreiter YART vor dem Saisonfinale beim Bol d'Or deutlich. Vor dem abschließenden Rennen der EWC-Saison liegen nur noch 19 Punkte zwischen YART und BMW. Das Layout in Le Castellet mit der langen Gegengerade spielt BMW deutlich stärker in die Karten als dem führenden Yamaha-Team.
«Dieser Erfolg ist für uns unglaublich wichtig», betonte Blusch. «Wir wollten unbedingt hier aufs Podium, sind wieder zurück im Meisterschaftskampf und haben bewiesen, dass die BMW M1000RR auch im Heimatland von Honda konkurrenzfähig ist.»
Trotz aller Freude vergaß der Motorsportchef nicht, den Siegern zu gratulieren. «Herzlichen Glückwunsch an Honda zu einem starken Sieg.» Lange feiern will BMW den historischen Erfolg allerdings nicht. Der Blick richtet sich bereits auf den entscheidenden WM-Lauf in Le Castellet.
«Ab Montag gilt unser voller Fokus dem Saisonfinale beim Bol d'Or», kündigte Blusch an. «Ein besonderer Dank geht an unsere drei Fahrer, die einen kühlen Kopf behalten haben – und speziell an Mickey, der das Rennen am Schluss souverän nach Hause gefahren hat. Wir sind einfach unglaublich stolz!»
Der Endstand der 8 Stunden von Suzuka 2026:
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Honda HRC (Rea, Takahashi, Chantra), Honda CBR1000RR-R, 188 Runden
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Yamaha Factory Racing (Nakasuga, Miller, Locatelli), Yamaha R1, +1:34,280 Minuten
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BMW Endurance (Reiterberger, Odendaal, van der Mark), BMW M1000RR, +1:44,087
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YART (Hanika, Fritz, Mercado), Yamaha R1, +3:44,444
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AutoRace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Ponsson), BMW M1000RR, +3:46,113
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SERT (Black, Linfoot, Atsumi) , Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden
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Suzuki CN Challenge (Tsuda, Mizuno, Masson), Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden
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SDG Team HARC-PRO Honda (Kunii, Nagoe, Abe), Honda CBR1000RR-R, +3 Runden
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Honda Asia-Dream Racing (Atiratphuvapat, Pawi, Putra), Honda CBR1000RR-R, +4 Runden
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Team ATJ (Iwata, Suzuki, Kunimine), Suzuki GSX-R1000R, +4 Runden
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