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Landshaag: «Weil alle ein ganz großes Herz für den Motorsport haben!»
Das Rennen in Landshaag hat längst auch außerhalb Österreichs Kultstatus erreicht. Bevor der erste Fahrer allerdings abgelassen werden kann, sind nicht nur die Mitglieder vom MSC Rottenegg gefordert.
Road-Racing
Im Artikel erwähnt

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2025 war in Landshaag das Jahr der Rekorde. Nachdem sich im Training bereits angedeutet hatte, dass der Streckenrekord von Andreas Gangl in Gefahr ist, bevölkerten die Zuschauermassen in noch nie dagewesenen Ausmaß die Plätze entlang des 3620 Meter langen Asphaltbandes. Auch die Fahrer zeigten sich von ihrer besten Seite. Alexander Kastenhuber verbesserte die Bestzeit in der Klasse bis 600 ccm und sowohl Stefano Bonetti, als auch David Datzer blieben unter der Marke von Gangl.
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Eine Veranstaltung dieser Größenordnung, die seit Jahren den Auftakt der Berg-Europameisterschaft bildet, ist eine organisatorische Herausforderung. Allein der administrative Aufwand bei 300 Nennungen ist enorm und bevor sich noch der ersten Fahrer vom Himmelreich – so heißt der Ortsteil von Landshaag, in dem der Start erfolgt – in Richtung Ziel auf den Weg macht, bedarf es vieler Handgriffe, die von unzähligen Idealisten in ihrer Freizeit erledigt werden müssen. Um die Sicherheit der Teilnehmer so gut wie möglich zu gewährleisten werden alljährlich etwa 200 Meter Strohbarrieren in der schnellen Rechtskurve vor der Ortsausfahrt und im Bereich der Waldpassage aufgebaut. Dazu müssen zirka 1.800 Strohballen aufgestellt. Barrieren und Strohballen müssen nach dem Rennen auch wieder beseitigt werden. Damit die Zuschauer entlang der Strecke jederzeit über den Stand der Dinge informiert sind, bedarf es knapp 10.000 Meter Lautsprecherkabel.
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«Ein solcher Aufwand kann nur betrieben werden, weil so viele Leute mit Freude dabei sind und immer wieder Spaß daran haben - zwei Bergrennen im Jahr zu veranstalten», weiß der Obmann des MSC Rottenegg, Markus Altenstrasser, um den unbezahlbaren Idealismus der Klubmitglieder. «Aber auch ohne Feuerwehr Landshaag, Rettung und Samariterbund, Polizei, AMF, FIM Europe, Gastro und sonstige Helferwäre es undenkbar, eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen.»
«Es ist nicht leicht abzuschätzen, wie viele Stunden für Planung, Vorbereitung, Administration, Transporte, Material, Instandhaltung, Aufbau und Nachbereitung aufgewendet werden, aber als grobe Annäherung würde ich sagen, dass es schon in etwa 1.000 Stunden sein werden. Was wir allerdings genau wissen, wir machen das Ganze, weil alle ein ganz großes Herz für den Motorsport haben!»
Der erste Trainingslauf beginnt am Samstag, dem 11. April um 12.00 Uhr und dauert bis zirka 17.00 Uhr. Am Sonntag, dem 12. April heißt es früh aufstehen, wenn man zum Trainingsbeginn um 08.30 Uhr bereits die besten Zuschauerplätze eingenommen haben will. Pünktlich um 12.00 Uhr wird der erste von zwei Wertungsläufen gestartet.
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