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Pardubitz: Pawelczak gewinnt das «Goldene Band» – ein Deutscher im Finale

Der Pole Maksymilian Pawelczak machte mit dem Sieg beim U21-Speedwayrennen in Pardubitz weiter auf sich aufmerksam. Von fünf Deutschen schafften es drei in die Halbfinals und einer bis in den Endlauf.

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Im Artikel erwähnt



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In vier Viertelfinalgruppen traten beim Rennen um das «Goldene Band» in Pardubitz gleich fünf Deutsche an und dreien gelang der Sprung in die Halbfinals. In der ersten Viertelfinalgruppe schaffte Patrick Hyjek, nachdem sein schwächstes Ergebnis gestrichen wurde, als Zweiter den Sprung ins Halbfinale, während Janek Konzack ausschied. Der 16-Jährige kehrte nach Schlüsselbeinbruch ins Renngeschehen zurück und begann mit einem zweiten Platz gut, doch mit einem fünften und vierten Rang fehlte am Ende ein Punkt, um weiterzukommen.

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In der zweiten Gruppe fehlten Mario Häusl mit fünf gewerteten Punkten sogar zwei Zähler auf den Polen Radoslaw Kowalski, sodass der Sieger des Vorjahres bereits nach dem Viertelfinale einpacken musste. Mit neun gewerteten Punkten qualifizierte sich Tyler Haupt als Gruppenzweiter souverän aus der dritten Gruppe ins Halbfinale und mit einem starken letzten Lauf konnte Hannah Grunwald in Gruppe 4 das Ruder noch herumreißen und ins Halbfinale einziehen. Die Frauenweltmeisterin hatte nach zwei Läufen nur zwei Punkte auf dem Konto, doch ein zweiter Rang im letzten Vorlauf brachte sie auf sechs und ins Halbfinale.

Patrick Hyjek gewann seine Halbfinalgruppe

In den Halbfinals, in denen nur zwei Läufe je Gruppe gefahren wurden und es keine Streichresultate gab, schieden Hannah Grunwald und Tyler Haupt aus. Grunwald war nach zwei Nullern klar draußen und Haupt hatte das Pech, punktgleich mit William Cairns und Villads Pedersen hinter Maksymilian Pawelczak zu liegen. Da Cairns und Pedersen bessere Laufplatzierungen als Haupt aufwiesen, verpasste er das Finale knapp. Als Gruppensieger schloss Hyjek seine Halbfinalgruppe vor Nicolai Heiselberg und Radoslaw Kowalski mit neun Punkten ab und stand somit als einziger Deutscher im Finale, das Maksymilian Pawelczak für sich entschied. Der Pole kam mit William Cairns am besten aus den Bändern, baute Schwung auf und konnte sich bereits in der ersten Runde vor den Dänen Heiselberg an die Spitze des Feldes setzen. Hyjek lag im Finale zunächst auf dem vierten Rang, verlor diesen aber in der dritten Runde an Villads Pedersen.

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Ergebnisse «Goldenes Band» Pardubitz/CZ:

Viertelfinale:

Gruppe 1: 1. Maksymilian Pawelczak (PL), 10 Punkte, 2. Patrick Hyjek (D), 7, 3. Mitchell McDiarmid (AUS), 7; Ausgeschieden: 4. Janek Konzack (D), 6, 5. Bruno Belan (CZ), 4, 6. Gregor Zorko (SLO), 1.

Gruppe 2: 1. Nicolai Heiselberg (DK), 10 Punkte, 2. William Cairns (GB), 9, 3. Radoslaw Kowalski (PL), 7; Ausgeschieden: 4. Mario Häusl (D), 5, 5. Zoltan Lovas (H), 4, 6. Jan Hlacina (CZ), 1.

Gruppe 3: 1. Kacper Andrzejewski (PL), 9 Punkte, 2. Tyler Haupt (D), 9, 3. Luke Killeen (GB), 8; Ausgeschieden: 4. Nicolas Hohlbein (USA), 4, 5. Adam Nejezchleba (CZ), 3, 6. David Hofman (CZ), 1.

Gruppe 4: 1. Villads Pedersen (DK), 10 Punkte, 2. Brady Landon (USA), 9, 3. Hannah Grunwald (D), 6; Ausgeschieden: 4. Jan Jenicek (CZ), 6, 5. Fredy Hodder (GB), 2, 6. Petr Kvech (CZ), 1.

Halbfinale:

Gruppe 1: 1. Maksymilian Pawelczak (PL), 7 Punkte, 2. William Cairns (GB), 6, 3. Villads Pedersen (DK), 6; Ausgeschieden: 4. Tyler Haupt (D), 6, 5. Mitchell McDiarmid (AUS), 5, 6. Hannah Grunwald (D), 0.

Gruppe 2: 1. Patrick Hyjek (D), 9 Punkte, 2. Nicolai Heiselberg (DK), 8, 3. Radoslaw Kowalski (PL), 6; Ausgeschieden: 4. Kacper Andrzejewski (PL), 3, 5. Brady Landon (USA), 2, 6. Luke Killeen (GB), 2.

Finale: 1. Maksymilian Pawelczak (PL), 2. Nicolai Heiselberg (DK), 3. William Cairns (GB), 4. Villads Pedersen (DK), 5. Patrick Hyjek (D), 6. Radoslaw Kowalski (PL)

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