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Polnische Speedway-Liga: Landshut unterliegt Danzig – und ist Vizemeister

Sie haben gekämpft und wollten den Sieg, doch am Ende mussten die Trans MF Landshut Devils das Team aus Danzig ziehen lassen. Somit wurde nichts aus der Überraschung in der Polnischen Speedway-Liga.

Claudia Patzak

Von

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Die Mannschaft um Teammanager Krzysztof Zielinski kann stolz auf ihre Leistung in der abgeschlossenen Saison sein, so der Tenor der Landshuter nach Abschluss der Saison in der 3. Polnischen Speedway-Liga. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten legte das Team eine brillante Rückrunde auf die Bahn und machte dem Favoriten Danzig im ersten Finalrennen in Landshut das Leben schwer. Beim zweiten Finalrennen an der Ostseeküste traten die Gastgeber schon bei den Trainingsfahrten mit breiter Brust auf und unterstrichen ihren Sieges- und Aufstiegswillen.

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Das Rennen startete durchwachsen für Landshut, erst im vierten Durchgang jubelten Tyler Haupt und Jonas Knudsen über ein 1:5 gegen Jan Przanowski bei Ausfall von Krystian Pieszczek. Dies sollte der einzige Punktsieg der Devils bleiben. Danzig war bereits vor den beiden letzten Heats durch und konnte den Liga-Gesamtsieg sowie den ersehnten Aufstieg feiern. Im 14. und 15. Durchgang fuhren mit Kim Nilsson und Jonas Knudsen zwar nochmals Devils als Erste über die Ziellinie, unterm Strich endeten diese jedoch unentschieden und konnten am Gesamtergebnis nichts mehr ändern. Mit 36:54 Punkten zogen die Devils gegen den Favoriten den Kürzeren.

Den Landshutern fehlten gute Starts

Im Lager der Landshuter schwankte man zwischen Enttäuschung und Stolz. «Natürlich hätten wir gerne die Sensation perfekt gemacht; wenn man so weit gekommen ist und auch nach dem ersten Finallauf noch alles offen ist, dann will man gewinnen, das ist klar. Es hat nicht sollen sein; wir hatten deutliche Probleme bei den Starts, einige unserer Fahrer taten sich mit der richtigen Abstimmung schwer. Dass Danzig auf Sieg gepolt war, war auch klar – sie haben sich keine Schwächen geleistet, die wir hätten ausnutzen können, und auch den kurzfristigen Ausfall von Tim Sörensen kompensiert», so der 1. Vorsitzende Gerald Simbeck. «Nichtsdestotrotz ziehen wir ein positives Saisonfazit. Für die Finalteilnahme hatte uns im Frühjahr sicher kaum jemand auf dem Zettel. Wie sich die Mannschaft trotz der ein oder anderen Widrigkeit immer mehr gesteigert und gekämpft hat, war beeindruckend. Jeder Einzelne kann stolz sein auf das über die Saison Erreichte.»

Ergebnisse Polnische Liga:

Wybrzeze Danzig, 54 Punkte:

Jacob Thorssell: 3, 3, 2*, 2, 2 – 14+1

Krystian Pieszczek: ex, 3, 3, 2*, 3, 2 – 13+1

Timo Lahti: 0, 3, 3, 1*, 2*, 1* – 10+3

Mateusz Bartkowiak: 1, 1, 2, 0, 1 – 5

Tim Sörensen: 0

Jan Przanowski: 3, 1, 1 – 5

Eryk Kaminski: 2*, 0, 2 – 4+1

Milosz Wysocki: 2, 1* – 3+1

Trans MF Landshut Devils, 36 Punkte:

Kim Nilsson: 2, 1*, 1, ex, 3 – 7+1

Leon Flint: 2, 2, 0, 3, 0 – 7

Erik Riss: 1*, 0, ex – 1+1

Jonas Knudsen: 2*, 2, 3, 2, 2, 3 – 14+1

Kevin Wölbert: 0, 0 – 0

Tyler Haupt: 1, 3, 1*, 0, 0 – 5+1

Mario Häusl: 0, 1, 0 – 1

Hannah Grunwald: 1 – 1

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