Speedway-DM Güstrow: Valentin Grobauer siegte nach Ausfällen der Favoriten
Mit Valentin Grobauer gab es im dritten Finalrennen zur Deutschen Speedway-Meisterschaft den dritten Sieger. Der 31-jährige Bayer triumphierte in Güstrow und sackte auch den Bonuspunkt ein.
Die Deutsche Meisterschaft bleibt auch nach dem dritten Finalrennen der fünfteiligen Serie spannend. Norick Blödorn, der nach den ersten beiden Meetings die Wertung anführte, musste sich für Güstrow krankmelden, was er aufgrund der Regelung des Streichresultats im Hinblick auf die Meisterschaft verschmerzen kann.
In den ersten beiden Durchgängen waren Kai Huckenbeck und Lars Skupien mit je zwei Laufsiegen die einzig Ungeschlagenen und wie es der Zufall wollte, fielen beide im dritten Durchgang aus und blieben punktlos. Die sich nun bietende Chance ergriff Valentin Grobauer und übernahm mit seinem zweiten Sieg die Führung. Der 31-jährige Bayer blieb auch in seinen weiteren Heats unbesiegt und triumphierte zweimal vom blauen Startplatz. Mit 14 Punkten gewann er nicht nur das Rennen, sondern sackte auch den Bonuspunkt für den Tagessieg ein.
Ebenfalls ungeschlagen blieben in den verbleibenden Läufen Huckenbeck und der junge Tyler Haupt, die nach dem dritten Durchgang sechs Punkte auf dem Konto hatten. So musste ein Stechen um den zweiten Platz zwischen Huckenbeck und Haupt ausgetragen werden, welches der Sohn von Roberto Haupt gegen den ehemaligen Grand-Prix-Fahrer überraschend für sich entscheiden konnte.
Die Meisterschaft führt nach drei Events Kevin Wölbert mit 39 Punkten an. Der Heidhofer, der
Ergebnisse Speedway-DM, Finale 3, Güstrow:
1. Valentin Grobauer, 14 Punkte +1 Bonuspunkt
2. Tyler Haupt, 12+3
3. Kai Huckenbeck, 12+2
4. Lars Skupien, 11
5. Kevin Wölbert, 11
6. Mario Häusl, 10
7. Janek Konzack, 10
8. Patrick Hyjek, 8
9. Magnus Rau, 6
10. Danny Knakowski, 5
11. Erik Pudel, 5
12. Carlos Gennerich, 4
13. Mika Frehse, 4
14. Richard Geyer, 4
15. Jonny Wynant, 3
16. Louis Ruhnke, 1
Stand nach 3 von 5 Rennen:
1. Kevin Wölbert, 39 Punkte
2. Lars Skupien, 34
3. Norick Blödorn, 30
4. Tyler Haupt, 30
5. Kai Huckenbeck, 26
6. Valentin Grobauer, 22
7. Mario Häusl, 18
8. Janek Konzack, 16
9. Hannah Grunwald, 15
10. Richard Geyer, 15
11. Jonny Wynant, 14
12. Erik Riss, 13
13. Patrick Hyjek, 13
14. Danny Knakowski, 12
15. Ben Iken, 8
16. Louis Ruhnke, 8
17. Magnus Raus, 6
18. Erik Pudel, 5
19. Thies Schweer, 5
20. Mike Jarczewski, 5
21. Celina Liebmann, 5
22. Tim Widera, 5
23. Carlos Gennerich, 5
24. Mika Frehse, 4
25. Tim Arnold, 4
26. Tom Meyer, 2
27. Leon Arnheim, 2
28. Marlon Hegener, 1
29. Gabian Gaschka, 0
30. Tom Hansen, 0
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