Michael Härtel im Nationalteam: «Wissen, dass ich keinen Schmarrn erzähle»
Im Winter erklärte sich Michael Härtel bereit, den Betreuerstab des deutschen Speedway-Nationalteams zu erweitern und zu unterstützen. SPEEDWEEK.com sprach mit dem Bayer über seine Erfahrungen.
Mit dem Trainingscamp in Abensberg, dem Halbfinalrennen zum World-Cup und dem Finale des Speedway der Nationen 2 hatte Michael Härtel bereits dreimal die Chance, rund um die deutschen Teammanager Mathias Bartz und Sascha Dörner mitzuwirken und sich einzubringen, nachdem er im Winter zugesagt hatte, den Betreuerstab zu verstärken.
«Mir hat das im Winter Spaß gemacht mit den Jungs und Mädels, da habe ich mich sehr gut eingefunden. Landshut lag für mich direkt vor der Haustüre und auch ohne offizielle Funktion habe ich versucht, mich und meine Erfahrungen einzubringen», blickte Härtel auf seine ersten Einsätze zurück. «Ich war gespannt, wie ich als Person von den Fahrern aufgenommen werde. Dass dies bei den Jungen kein Problem sein wird, war mir fast klar. Bei meinen ehemaligen Kontrahenten von früher war ich sehr gespannt. Aber das war auch sehr positiv, denn die Jungs waren sehr froh, dass sich jemand engagiert, der weiß, um was es auf der Bahn geht.»
Härtel sieht die Dinge realistisch
Auch wenn Michi Härtel,
«Trotz allem war es ganz okay. Egal, wer mich gefragt hat, ob wir wegen dem Ergebnis enttäuscht sind, dem habe ich gesagt, dass wir natürlich gewinnen wollten. Aber wenn man das Ganze realistisch sieht und vernünftig einschätzt, dann muss man ehrlich zu sich selbst sein und erkennen, dass die Engländer stärker sind als wir», so Härtel zum Ausscheiden des deutschen Teams. «Es hätte schon unser Tag sein müssen und bei den Engländern vieles schieflaufen. Man kann nicht davon ausgehen, dass wir die Engländer schlagen, nur weil wir ein Heimrennen haben.»
Wir haben das Maximum herausgeholt und die Medaille war sehr stark.michi härtel zu bronze im SON2
Erfolgreicher lief das Rennen in Prag, wo Deutschland als Titelverteidiger beim Speedway der Nationen 2 antrat und Bronze gewann. «Nach Prag bin ich ohne Erwartungen und hatte meinen alten Mechaniker im Schlepptau. In der Zeit hatte sich Mario Häusl von seinem Mechaniker aus Polen getrennt und da konnte dann mein Ex-Mechaniker gleich einspringen», erzählte Härtel. «Wir haben das Maximum herausgeholt und
Wie Michael Härtel die Zusammenarbeit mit den Teammanagern Matze Bartz und Sascha Dörner erlebt hat, und weshalb er gerne im Trio weiterarbeiten möchte, gibt es im baldigen zweiten Teil des Interviews zu lesen.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach