Pfingstpokal Güstrow: Sayfutdinov siegt, Kai Huckenbeck verpasst das Podest
Proppenvoll präsentierte sich das Speedwaystadion an der Plauer Chaussee in Güstrow zum traditionellen Pfingstpokal und die rund 8000 Zuschauer sahen einen überragenden Maximumsieger aus Russland.
Der Pfingstpokal lockte wieder tausende Zuschauer ins Speedwaystadion und der MC Güstrow schaffte es, das Rennen inklusive dem Sonderlauf um den Fritz-Suhrbier-Pokal in rund zwei Stunden abzuwickeln. Sportlich beherrschte der Russe Emil Sayfutdinov mit fünf Laufsiegen das Geschehen und konnte seinen Namen in die Geschichtsbücher eintragen. Mit auf dem Podest standen die Dänen Villads Nagel und Rasmus Jensen, die das Meeting mit 13 und 11 Punkten abschlossen. Jensen hatte mit einem letzten Platz eröffnet und musste sich in seinem zweiten Heat Norick Blödorn geschlagen geben, ehe er im weiteren Rennverlauf ungeschlagen blieb.
Jensen kam auf die gleiche Ausbeute wie der punktgleiche Kai Huckenbeck. Da der 32-Jährige jedoch mehr Laufsiege auf dem Konto hatte und auch das direkte Duell zu Gunsten des Dänen ausgegangen war, verpasste Huckenbeck als bester Deutscher als Vierter das Podium. Kevin Wölbert mit neun Punkten als Sechster und Blödorn, der mit sieben Zählern Neunter wurde, schafften es ebenfalls in die Top-Ten.
Im Sonderlauf um den Fritz-Suhrbier-Pokal konnte Emil Sayfutdinov nicht rechtzeitig mit funktionierendem Motorrad am Startband stehen, sodass mit drei Fahrern gestartet wurde. Huckenbeck mischte in der ersten Runde noch vorne mit, doch Jensen setzte sich mit Schwung auf der äußeren Linie an die Spitze und fuhr kontrolliert zum Sieg.
Ergebnisse Pfingstpokal Güstrow/D:
Emil Sayfutdinov (RUS), 15 Punkte
Villads Nagel (DK), 13
Rasmus Jensen (DK), 11
Kai Huckenbeck (D), 11
Nicolai Heiselberg (DK), 9
Kevin Wölbert (D), 9
Beau Bailey (AUS), 8
Jaimon Lidsey (AUS), 8
Norick Blödorn (D), 7
Oliver Berntzon (S), 7
Valentin Grobauer (D), 6
Tyler Haupt (D), 4
Maksymilian Pawelczak (PL), 4
Dimitri Buch (DK), 4
Oskar Hurysz (PL), 3
Matic Ivacic (SLO), 1
Sonderlauf um den Fritz-Suhrbier-Pokal: 1. Rasmus Jensen, 2. Villads Nagel, 3. Kai Huckenbeck, 4. Emil Sayfutdinov (D)
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