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100. GT World Challenge-Rennwochenende: Rekord für Christopher Haase

Beim GT World Challenge Europe Sprint Cup absolvierte Christopher Haase sein 100. Rennwochenende in der GT World Challenge Europe - ein Rekord! Der Audi-Routinier blickt stolz darauf.

Im Artikel erwähnt

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Für den ehemaligen Audi-Werksfahrer Christopher Haase war es ein besonderes Wochenende in Katalonien, da er sein 100. Rennwochenende in der GT World Challenge Europe powered by AWS bestritt, so viele wie kein anderer Fahrer. Dabei kann der 39-jährige Franke auf viele Erfolge zurückblicken, da er 2012 den Titel in der Blancpain Endurance Series gewann, wie die Serie damals hieß. 2017 gewann Haase das 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps, das weltgrößte GT3-Rennen. Jedes seiner 100 Rennwochenenden in der Serie bestritt er am Steuer eines Audi R8.

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«100 Events, das ist schon eine sehr beachtliche Nummer. 100 Rennen hat man ja schnell zusammen, aber bei 100 Events muss man schon ein paarmal reisen, um dies zu erreichen. Dadurch bin ich darauf schon relativ stolz darauf. Ich habe mit jungen Jahren angefangen mit dem GT3-Sport, wo die komplette GT3-Szene noch in ihren Kinderschuhen steckte – genau wie meine Karriere – und es hat sich gegenseitig entwickelt, wo es jetzt hingegangen ist. Ich bin immer noch dabei, was auch ein gutes Zeugnis ist. Ich gebe relativ wenig Wert auf Statistiken, aber dies freut mich doch irgendwie. Dass ich alle Veranstaltungen mit einem Audi gefahren habe, ist nochmal eine wahnsinnige Geschichte», so Christopher Haase über sein spezielles Jubiläum.

Haase ging in in Spanien gemeinsam mit Simon Reicher in einem Audi R8 LMS GT3 evo II von Eastalent Racing an den Start.

Das Samstagsrennen musste Simon Reicher nach einem schwierigen Qualifying vom 41. Startplatz aufnehmen. Während der Startaufstellung setzte teils kräftiger Regen ein und verwandelte die Strecke in eine Rutschbahn. Mit einer starken fahrerischen Leistung beider Piloten konnte sich der Audi R8 Platz für Platz verbessern. Christopher Haase sah nach einer Rennstunde die Zielflagge auf dem 14. Rang, was eine Verbesserung von starken 27 Positionen ist! Dabei wäre ein noch besseres Ergebnis möglich gewesen, da Haase in der Schlussphase von einem BMW getroffen und abgedrängt wurde.

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Am Sonntag ging der Eastalent Racing Audi vom fünften Startplatz ins Rennen, verlor aber direkt im Startchaos in der ersten Kurve einige Positionen. Zudem verlor das Team beim Boxenstopp rund zehn Sekunden, nachdem das Team durch ein anderes Fahrzeug die Boxenstopp-Prozedur nicht durchführen konnte und Haase dadurch die Pit-Stop-Position überfuhr und die Mechaniker das Fahrzeug zurückschieben mussten. Das Rennen beendete das Duo Haase/Reicher erneut auf dem 14. Platz.

«Wir blicken mit gemischten Gefühlen auf das Wochenende in Barcelona zurück. Unser Speed war gut und auch die Aufholjagd im ersten Rennen war extrem spektakulär. Trotzdem bleibt der Gedanke im Hinterkopf, dass in beiden Rennen mehr möglich gewesen wäre, wenn wir am Samstag nicht getroffen und abgedrängt worden wären und am Sonntag nicht einige Plätze beim Boxenstopp verloren hätten», so Teamchef Peter Reicher. «Damit endete für uns auch unsere erste Sprint-Cup-Saison. Wir haben in diesem Jahr viel lernen können, da für uns der Reifen und auch einige Strecken Neuland waren. Wir konnten uns aber stetig verbessern, was mich positiv stimmt. In Portimão wollen wir unsere Saison mit einem Highlight abschließen.»

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