Alex Lowes (Bimota) nach Platz 4: «Rückstand ist schwer zu akzeptieren»
Im ersten Superbike-Lauf in Aragón kreuzte Alex Lowes als undankbarer Vierter die Ziellinie. Der Bimota-Pilot kann es kaum fassen, welchen Rückstand er auf die Top-3 hatte.
Dass die neue Ducati V4R das beste Motorrad der Superbike-WM 2026 ist, wurde beim sechsten Saisonmeeting einmal mehr sichtbar. Im ersten Lauf im MotorLand Aragón wurden die Podestplätze von den Aruba.it-Werkspiloten Nicolò Bulega und Iker Lecuona sowie von MarcVDS-Pilot Sam Lowes in Beschlag genommen.
Best of the Rest wurde Alex Lowes mit der erst 2025 eingeführten Bimota KB998. Der Engländer handelte sich auf der spanischen Rennstrecke in 18 Runden über 16 sec Rückstand ein. Damit verbesserte sich der 35-Jährige im Vergleich zur Superpole um eine Position.
Wenn man das Gefühl hat, das absolute Maximum herausgeholt zu haben, ist das schwer zu akzeptieren.Alex Lowes
«Wir haben am Freitag einige Dinge probiert, insbesondere im FP2. Aber ich hatte echt Probleme mit dem Bike, weshalb wir für Samstag auf unsere Basisabstimmung zurückgegangen sind, womit ich mich im FP3 sofort besser fühlte», berichtete Lowes gegenüber SPEEDWEEK.com. «Meine Superpole war richtig gut – auch weil Lecuona nicht abdrehte, als ich hinter ihm war. Er gab mit den Windschatten für meine schnelle Runde, das war ein feiner Zug von ihm.»
Lowes weiter: «Im ersten Lauf gelang mir ein guter Start und ich fuhr konstant und fehlerfrei meine Rundenzeiten. Dass ich dennoch so viel Rückstand hatte, sind dafür aber einfach zu viel! Vom Gefühl fuhr ich richtig gut, sehr stark, aber wir sind weiter zurück, als uns lieb ist. Mit dem vierten Platz bin ich zufrieden. Aber der Rückstand ist massiv. Mein Bruder überholte mich in der zweiten Runde und brummte mir zehn Sekunden auf. Nach ganz vorn ist der Abstand noch größer. Wenn man das Gefühl hat, das absolute Maximum herausgeholt zu haben, ist das schwer zu akzeptieren.»
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