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Aragón, Lauf 1: Ducati-Podium bei Bulega-Sieg, drei Hersteller in den Top-9

Im ersten Lauf der Superbike-WM 2026 im MotorLand Aragón dominierten einmal mehr Nicolò Bulega und Ducati. Bimota und Kawasaki verkauften sich solide. BMW, Yamaha und Honda in den Top-15.

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Zum sechsten Mal in der Superbike-WM 2026 holte sich Nicolò Bulega am Samstagvormittag die Pole-Position. Die erste Startreihe für den ersten Lauf in Aragón komplettierten seine Ducati-Markenkollegen Iker Lecuona und Sam Lowes. Bester Nicht-Ducati-Pilot im Grid war Alex Lowes (Bimota) als Vierter. Neben dem Bimota-Ass, Lorenzo Baldassarri (Ducati) und Michael van der Mark (BMW).

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Alberto Surra (Ducati), der in der Superpole Dritter war, wurde wegen Missachtung gelber Flaggen im FP1 an das Ende der Startaufstellung strafversetzt. Ebenfalls bestraft wurde Jake Dixon (Honda), der wegen Bummelns im Qualifying von 13 auf 16 zurückgestuft wurde – der Engländer war damit dennoch bester Honda-Pilot.

Fraglich war, ob Dixon das Rennen über 18 Runden durchhalten würde – in den Trainings fuhr der Honda-Werkspilot maximal zwölf Runden. Selbiges galt für Álvaro Bautista (Ducati), der zwei Wochen nach einer komplexen Fuß-OP Startplatz 14 erreichte. Ein Finish in den Top-10 wäre für den 41-Jährigen ein großer Erfolg.

Das Wetter zeigte sich bei Rennstart um 14:00 Uhr für Zuschauer von seiner schönsten Seite. Bei einem nahezu wolkenlosen blauen Himmel zeigte das Thermometer bereits 29 Grad Celsius.

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Bulega bog in Führung liegend vor Lecuona, Alex und Sam Lowes in die erste Kurve ein. Van der Mark behauptete Platz 7, Andrea Locatelli (Yamaha) war Zehnter. Für Petrucci-Ersatz Hannes Sommer (BMW) war der erste Lauf nach einem Sturz in Kurve 14 bereits beendet.

Nach der ersten Runde führte das Ducati-Werks-Duo um 0,7 sec vor Sam und Alex Lowes sowie den Ducati-Piloten Tommy Bridewell, Lorenzo Baldassarri und Yari Montella. Bautista und Dixon belegten die Positionen 15 und 17. Schon in Runde 2 verpasste der Spanier einen Bremspunkt und reihte sich mit großem Rückstand als Letzter ein. Offenbar war aber ein Defekt die Ursache und der Barni-Pilot gab das Rennen auf.

Nach sechs Runden hatte sich Bulega um 1,2 sec von Lecuona freigefahren, der selbst wiederum 1,4 sec Vorsprung auf den drittplatzierten Sam Lowes hatte. Van der Mark stabilisierte sich hinter den um Platz 7 kämpfenden Yari Montella (Ducati), Axel Bassani (Bimota) und Garrett Gerloff (Kawasaki) auf der zehnten Position. Nachdem Locatelli auf Platz 11 liegend gestürzt war, war Xavi Vierge der beste Yamaha-Pilot.

Bei Halbzeit hatte sich an der Spitze nichts Wesentliches verändert. Alex Lowes (Bimota) und Bridewell kämpften genauso weiterhin um Platz 4, wie Montella, Bassani und Gerloff um die siebte Position. Van der Mark geriet unter Druck von Tarran Mackenzie (Ducati) und war Elfter.

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Drei Runden vor dem Ende schmolz der Vorsprung von Bulega auf eine Sekunde, doch in Schlagdistanz kam Lecuona nie. Bulega holte im 16. Rennen seinen 16. Saisonsieg und Lecuona wurde zum 13. Mal in Folge Zweiter. Nach einem einsamen Rennen komplettierte Sam Lowes als Dritter das Podium. ‹Best of the Rest› wurde Bimota-Pilot Alex Lowes auf der vierten Position.

Sein bisher bestes Superbike-Ergebnis fuhr der 37-jährige Rookie Tommy Bridewell im neuen Ducati-Team Advocates Racing als Fünfter ein. Dabei stand der Engländer unter massivem Druck von Lorenzo Baldassarri (Ducati), der in diesem Jahr bereits Podestplätze eingefahren hatte.

Das beste japanische Fabrikat brachte Kawasaki-Pilot Garrett Gerloff auf der neunten Position ins Ziel. Als Elfter erreichte BMW-Testfahrer Michael van der Mark ein solides Ergebnis. Bester Yamaha-Pilot wurde Supersport-Weltmeister Stefano Manzi auf Platz 12.

Überraschend: Somkiat Chantra kreuzte als 13. die Ziellinie und damit vor Xavi Vierge (14./Yamaha) und Alberto Surra. Doch später erhielt der Thailänder eine Rückstufung um zwei Positionen und kam als 15. in die Wertung. Dennoch scheinen Honda gewisse Fortschritte gelungen zu sein. Als 16. verpasste Jake Dixon die Punkteränge.

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