George Russell als Teamkollege? Das sagt Red Bull Racing-Ass Max Verstappen
George Russell erklärte in Montreal, dass er eine Zusammenarbeit mit Max Verstappen bei einem Langstrecken-Gastauftritt nicht ausschliesst. Der Red Bull Racing-Star hat auf diese Aussage reagiert.
Wie viele Fans und Rennfahrer verfolgte auch George Russell den Gastauftritt von Max Verstappen beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring mit. Und der Mercedes-Pilot, der auf und neben der Strecke schon manchen Streit mit dem Red Bull Racing-Star ausgetragen hat, erklärte auf die entsprechende Frage, dass er es sich vorstellen könne, mit dem Niederländer zusammen in einem Auto einen Langstrecken-Einsatz zu bestreiten.
«Sag niemals nie, wer weiss?», sagte Russell lächelnd. Und er lobte: «Max ist ganz offensichtlich einer der Besten. Und die Frage, ob ich mir vorstellen könne, sein Teamkollege zu werden, wurde mir in der Vergangenheit schon oft gestellt – auch wenn es da um die Formel 1 ging. Ich wäre auf jeden Fall bereit, denn ich würde jede Gelegenheit nutzen, mich mit den Besten zu messen.»
Der Sternfahrer aus Grossbritannien verwies in diesem Zusammenhang auch auf seine Zeit an der Seite von Rekord-GP-Sieger Lewis Hamilton, der mittlerweile für Ferrari auf Punktejagd geht. «Wie jeder Fahrer will ich gegen die Besten antreten», erklärte der 28-Jährige selbstbewusst.
Diplomatische Reaktion von Max Verstappen
Verstappen wurde auf die Aussagen von Russell angesprochen und reagierte diplomatisch. Der 71-fache GP-Sieger erklärte: «Ich denke, ich bin da in einer etwas anderen Lage als er, oder? Ich habe in der Formel 1 schon Titelkämpfe für mich entschieden, und natürlich bin ich auch mit meinem GT3-Projekt beschäftigt, deshalb denke ich, dass wir da nicht in der gleichen Situation sind. Ich denke, sein Fokus liegt derzeit ganz und gar auf der Formel 1.»
Er selbst habe noch eine Rechnung offen mit der Nordschleife, erklärte der 28-jährige Niederländer, der das Rennen auf dem Nürburgring lange angeführt hatte, bevor eine defekte Antriebswelle alle Hoffnungen auf den Gesamtsieg im berühmten Langstrecken-Klassiker zunichte gemacht hatte.
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