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Das Meeting in Portimão war für das Bonovo BMW ein denkwürdiges Wochenende. Die von Loris Baz eingefahrenen Top-10-Ergebnisse sowie die Abschiedsparty von Eugene Laverty verfolgte Teameigner Jürgen Röder aus der Ferne.
Wann immer es geht, ist Jürgen Röder bei seinem BMW-Team Bonovo action an der Rennstrecke. Beim Meeting in Portimão musste der Odenwälder aber verzichten, was doppelt schade war. Denn mit den Plätzen 9, 9 und 10 lieferte Loris Baz eine solide Performance ab, außerdem stand am Samstagabend die Abschiedsfeier von Eugene Laverty auf dem Programm.
Der Nordire wechselt am Ende der Saison ins Management des Teams und nutzte das letzte Meeting in Europa, um seinen Rücktritt als aktiver Rennfahrer zu feiern. Bei der Gelegenheit bekam der 36-Jährige eine M1000RR übergeben, die eigens für seinen geplanten IDM-Gaststart aufgebaut wurde.
"Bei Eugene finde ich es etwas schade, dass er es am Samstag zwar in die Punkte geschafft hat, diese aber am Sonntag mit Platz 16 knapp verfehlt hat. Trotzdem hat er auch eine riesige Leistung gebracht, er ist ganz stark gefahren, besonders wenn man sieht, wie eng das Feld der Top-15 ist. Von seiner Seite aus, ist das auch ein würdiger Abgang von Europa", befand der väterliche Teameigner. "Wie mir berichtet wurde – da ich leider aus persönlichen Gründen nicht vor Ort sein konnte – war die Feier für Eugene gestern sehr schön und würdig. Eugene rief mich sofort an und hat sich für das Motorrad bedankt, dass wir ihm als Team geschenkt haben. Er hat sich riesig gefreut."
Mit den sportlichen Erfolgen beim neunten Saisonmeeting ist der Odenwälder ebenfalls zufrieden.
"Wir waren immer mit einem Fahrer in den Top-10. Das finde ich nach unserem letzten Jahr eine hervorragende Leistung. Das ist der Level, auf dem wir sein können. Ich denke, Loris kann sich zwischen Platz sieben und Platz zehn festfahren", hielt Röder fest und betonte. "An den letzten drei Rennwochenenden immer mit einem Fahrer in den Top-10 zu sein, ist für mich als Teameigner ein riesiger Erfolg, besonders wenn man sieht, woher wir kommen. Das kann man aus meiner Sicht nicht hoch genug bewerten. Ich hoffe, dass die nächsten drei Rennwochenenden in Übersee wieder so gut für uns ausgehen. Man darf auch nicht vergessen, dass wir keinerlei heftigen Sturz, keine Verletzung und keine massiven Schäden am Motorrad gehabt. Ich bin also in jeder Hinsicht zufrieden."
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