GT3-Stars äußern sich über Start von Max Verstappen bei 24h Nürburgring
In der Pressekonferenz beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring äußerten sich die GT3-Stars Maro Engel, Timo Glock und Christopher Haase über die Teilnahme von Max Verstappen an den 24h Nürburgring.
Das Highlight an der diesjährigen Ausgabe der 24h Nürburgring ist die Teilnahme von Max Verstappen. Der viermalige Formel-1-Weltmeister steuert einen Mercedes-AMG GT3, welcher vom DTM-Team WINWARD Racing vorbereitet und eingesetzt wird. Dabei trifft er auf die weltweite GT3-Elite, denn mit 41 GT3-Fahrzeugen sind so viele Fahrzeuge wie noch nie in der Topklasse genannt.
Das sich Verstappen der Herausforderung Nordschleife stellt, sorgt für viel Respekt im hochkarätigen Teilnehmerfeld des Langstreckenklassikers. Maro Engel, der im Schwesterfahrzeug der WINWARD-Mannschaft startet, verglich es folgendermaßen: «Mit seiner Einstellung erinnert er mich eher an einen Breitensportler, der einfach Lust auf dieses Rennen hat und deshalb teilnimmt.»
Der Mercedes-AMG-Star setzt fort: «Es ist fantastisch, dass ein mehrfacher Formel-1-Weltmeister wie Max Verstappen hier am Start ist. Das zeigt, dass er ein echter Racer ist. Mit dieser Einstellung hat er sich bei uns im Team nahtlos eingefügt und es macht Spaß, auch seine Sicht der Dinge zu erfahren. Im Team ist er einer von uns, der vielleicht mit einer Portion mehr Talent gesegnet ist… Er macht auch kein Thema daraus, dass er Formel-1-Fahrer ist. Er möchte Spaß haben und das Rennen genießen.»
Auch der ehemalige Formel-1-Pilot Timo Glock freut sich über die Teilnahme des Niederländers. «Ich finde es auch wahnsinnig toll, das sich Max Verstappen auch hier die Ehre gibt, trotz des engen Formel 1 Kalenders. Seine Teilnahme gibt den 24h Nürburgring, medial die Aufmerksamkeit, die dieses Event verdient», so Glock.
Bei NLS2 und bei den ADAC 24h Qualifiers begeisterten die Zweikämpfe von Max Verstappen und Christopher Haase im Scherer Sport PHX Audi die Massen. Auf Instagram klickten teilweise mehrere Millionen Personen sich die Videos an!
Der ehemalige ADAC-GT-Masters-Meister blickt auf die Duelle mit Verstappen zurück: «Durch die beiden Duelle mit Max Verstappen ist mein Name sicherlich noch bekannter geworden, was mir anfangs so nicht bewusst war. Ehrlich gesagt habe ich mir über das Duell überhaupt keine Gedanken gemacht, denn es war ein toller Zweikampf mit einem Konkurrenten, den ich sehr genossen habe. Erst als ich die zu 99 Prozent positive Resonanz mitbekommen habe, wurde mir die Brisanz dieses Zweikampfes so richtig bewußt. Natürlich war in der Startaufstellung durch die Pole von Max mehr los als sonst, aber wie gesagt – für mich war es ein ganz normales Duell mit einem Konkurrenten – da habe ich nicht an seinen Namen oder seine Erfolge gedacht. Ich bin jetzt schon 20 Jahre im Motorsport und habe viel erlebt – trotzdem macht es mich stolz mit Max diese beiden speziellen Duelle austragen zu dürfen.»
Nach den ersten beiden Zeittrainings belegt Max Verstappen mit seinen Teamkollegen Jules Gounon, Lucas Auer und Daniel Juncadella den dritten Rang - über die Startpositionen wird allerdings erst im heutigen Top Qualifying entschieden.
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